SANDE - Der Kanu- und Segelverein Sande hat ein neues Boot: Anlässlich der Jahreshauptversammlung wurde ein Zweier-Kajak vom Typ Ozean 2 auf den Namen 'Friesentroll' getauft. Damit ist der Verein für die bevorstehende Saison wieder gut ausgerüstet.
Mit dem neuen Boot wurde ein abgängiges Kanu ersetzt. Dem Verein gehören nun fünf Zweierkanus und sechs Einer. Zudem gibt es auf dem Gelände am Ems-Jade-Kanal auch noch Platz, um private Boote unterzustellen. Im Kanu- und Segelverein gibt es seit der vergangenen Saison eine Arbeitsgemeinschaft (AG), die neuen Schwung in das Vereinsleben bringen soll. Auch die Mitgliederwerbung wird groß geschrieben. Hier hatte es zum Beispiel Angebote zum 'Schnupperpaddeln' gegeben, auch die Möglichkeit des 'After-Work-Paddelns' wurde geboten. Beides war sehr gut angenommen worden und soll auch jetzt wieder zum Tragen kommen, berichtete Wilhelm Schmidt.
Die AG hat dazu auch einen ansprechenden Flyer herausgebracht, sodass alle Angebote rasch auf einen Blick zu sehen sind. Allerdings wird es angesichts des derzeitigen Winterwetters wohl noch ein wenig dauern, bis das Paddeln wieder attraktiv wird. Das erste 'After-Work-Paddeln' ist für Dienstag, 30. April, ab 19 Uhr geplant. Der Verein wird seine Angebote sowohl beim Schortenser Frühlingsfest als auch beim Sander Frühling an einem Informationsstand vorstellen.
Die Vorsitzende Christa Janßen berichtete von zahlreichen Veranstaltungen, dabei ging es sowohl um Ausflüge auf dem Wasser als auch um gesellige Feste beim Vereinsheim. Sehr gut besucht war auch das Angebot des Vereins beim Frauensporttag, der alle zwei Jahre vom Landkreis organisiert wird und jeweils in unterschiedlichen Städten und Gemeinden stattfindet. Im vergangenen Jahr fanden die Veranstaltungen in Sande statt, die Angebote am und auf dem Wasser waren dabei sehr gefragt. Im Verein sind derzeit 110 Mitglieder verzeichnet, davon sind gut 75 aktiv auf dem Wasser unterwegs. Hinzu kommen acht Jugendliche. In der Jugendarbeit fehle die Stabilität, längere Schulzeiten sorgten hier für Unruhe. Gleichwohl berichtete Marlitt Janßen als Jugendwartin von etlichen Aktivitäten. Als besonderes ehrgeizig erwies sich Lenny Zinke, er leistete gleich die doppelte Anforderung für das Abzeichen in Bronze. Bei den Erwachsenen wurden Antje Müller, Dag Müller, Günter Heiken und Wilhelm Schmidt geehrt.
Während des Winters ist vor allem das Kentertraining von Bedeutung, das meist im Hallenbad in Hooksiel stattfindet. Hier können sowohl Anfänger als auch geübte Paddler trainieren, wie sie sich 'im Fall eines Falles' in Sicherheit bringen. 'Wenn’s passiert, sollte man wissen, was zu tun ist', riet Christa Janßen.
