Sande - Die Bereitschaft, an der Hauptstraße Sande zwischen Rathaus und Marktplatz eine Bedarfsampel für Fußgänger und Radfahrer als Querungshilfe aufzustellen, ist grundsätzlich vorhanden in den Ratsfraktionen. Doch gibt das Verkehrsaufkommen tatsächlich die Installation einer weiteren Ampel her? Genaueren Aufschluss sollte zunächst eine Verkehrszählung geben, um auch rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, riet Uwe Wispeler (SPD) kürzlich im Sander Fachausschuss für Straßen, Wege und Feuerwehren.

Dabei würde sowohl die Zahl der Fußgänger, als auch die Zahl der Autos erfasst. Besonders am frühen Morgen im Berufsverkehr und zum Feierabendverkehr am frühen Nachmittag herrsche großes Verkehrsaufkommen auf der Sander Durchgangsstraße. Während jüngere Menschen Verkehrslücken noch gut nutzen könnten, um die Straße zu überqueren, sei das für ältere Mitbürger und solche mit Gehbehinderungen kaum möglich. Der vor geraumer Zeit von der CDU gestellte Antrag, mit einer weiteren Ampel Abhilfe zu schaffen, stieß daher auch bei der SPD-Fraktion auf Zustimmung. Frank David (FDP) wies zudem auf die Probleme durch die vielen Ein- und Ausfahrten in diesem Teil der Hauptstraße hin.

Die lange Hauptstraße hat zurzeit zwei Ampeln, die den Verkehrsfluss unterbrechen: Eine in Höhe der Einmündung zum Falkenweg zur Schulwegsicherheit, eine weitere etwas unterhalb der Altenwohnanlage Am Maddick.

Nun soll nicht nur geprüft werden, ob eine weitere Ampelanlage aufgestellt werden kann, sondern auch wo das am sinnvollsten wäre. Erfahrungen zeigten überall, dass viele Bürger, manchmal schon wegen weniger Meter Umweg die Ampel nicht nutzen und so über die Straße gehen.