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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Saterland

Johanniter-Kapelle: Neue Leitung für Info-Zentrum

07.01.2020

Bokelesch /Ramsloh Das Informationszentrum „Friesische Johanniter“ in Bokelesch hat eine neue Mitarbeiterin: Seit 1. Januar kümmert sich Renate Lüken-de Vries (54) um die Vermittlung der Geschichte der kleinen Kapelle des Johanniter-Ritter-Ordens in der Bauerschaft. Bisher lag diese Aufgabe bei Joachim Bunger (63) – doch damit ist nun Schluss. Am Montag wurde der 63-Jährige im Rathaus in Ramsloh feierlich in den Ruhestand verabschiedet.

Anlaufpunkt entwickelt

Der gebürtige Saterländer habe maßgeblich am Informieren mitgewirkt und dafür gesorgt, dass die Kapelle in Bokelesch nicht einfach eine leere Hülle sei – und dafür viele Wochenenden geopfert, sagte Saterlands Bürgermeister Thomas Otto bei der Verabschiedung. Zusätzlich zum Info-Zentrum hatte Joachim Bunger ein kleines Café eingerichtet, dort über Besonderheiten informiert und war mit den Besuchern bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch gekommen. Dadurch sei es ihm auch gelungen, das Infozentrum zu einem Anlaufpunkt für zahlreiche Saterländer Bürger zu entwickeln. Bürgermeister Otto bedankte sich mit einem Geschenk bei Joachim Bunger und seiner Frau Regina, die ihren Mann stets unterstützt habe. Im Mai 2013 hatte der Saterländer die Aufgabe in Bokelesch übernommen.

„Es war eine schöne und außergewöhnliche Zeit“, sagte Joachim Bunger während der Verabschiedung. Es habe viel aufgebaut und geplant werden müssen. Dabei habe er gut mit Verwaltung und Förderverein der Johanniter-Kapelle zusammengearbeitet. Zudem seien nicht nur Informationen zu der Kapelle zusammengetragen worden, sondern auch zum Ort Bokelesch. Mit Klostergarten, Streuobstwiese und Wanderweg im Klosterbusch habe sich das Angebot erweitert. „Ich denke, der Ort ist dadurch attraktiver geworden“, so Joachim Bunger. Bei der Übergabe an Renate Lüken-de Vries habe er ein „gutes Gefühl“.

Zuvor Augenoptikerin

„Ich bin froh und dankbar, dass ich diese besondere Stelle habe“, sagte dann auch seine Nachfolgerin. Die Rhauderfehnerin hat für die neue Stelle ihren Beruf als Augenoptikerin aufgegeben. Bei einer Fahrradtour vor ein paar Jahren habe sie zufällig die kleine Kapelle und Bokelesch entdeckt. Der Ort und das 750 Jahre alte Bauwerk hätten sie gefangen genommen und beeindruckt. Das und ihr geschichtliches Interesse, das sie gerne weitervermitteln möchte, seien die Gründe für den Berufswechsel gewesen, so Renate Lüken-de Vries.

Die 54-Jährige möchte das Infozentrum als Besuchermagnet und Anlaufpunkt erhalten. Sie hat dafür bereits Ideen, die sie so schnell wie möglich umsetzen möchte. Dabei will sie auch neue Besuchergruppen ansprechen.

Renke Hemken-Wulf Friesoythe / Redaktion Münsterland
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