Ramsloh - „Heute ist der Tag, an dem die Gemeinde Saterland einem weiteren verdienten Mitbürger ihre höchste Würdigung verleiht“, gab Bürgermeister Hubert Frye am Montag bei der Sitzung des Gemeinderates bekannt. Gemeint war Heinrich Kröger, der als dritter Ehrenbürger der Gemeinde ausgezeichnet wurde. Auch die Ehrenbürger Dr. Marron Fort und Dr. h.c. Peter Waskönig waren dabei.
„Unsere Gesellschaft und Gemeinde braucht Menschen wie Sie. Sie haben sich rein ehrenamtlich in Ihrer Freizeit für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde eingesetzt“, richtete der stellvertretende Rastvorsitzende, Dr. Heinrich Norrenbrock (CDU), das Wort an Heinrich Kröger. Da der Vorsitzende Heinz Kröger der Sohn von Heinrich Kröger ist, war es Norrenbrock, der dem Geehrten die Glückwünsche überbrachte.
Heinrich Kröger war Mitbegründer der Kolpingfamilie Scharrel, des Heimatvereins Saterland (Seelter Buund), des Musikvereins Scharrel, des Dorffest-Komitees und des Nikolausvereins. 1977 wurde er bei der Gründungsversammlung des Heimatvereins zum Vorsitzenden gewählt und bekleidete das Amt bis 1992. Von da an war er dort Ehrenvorsitzender. Vier Jahr lang war der Scharreler 2. Vorsitzender des Büros des Deutschen Komitees für Sprachminderheiten. Auch beim Schützenverein Hubertus Scharrel hat Kröger im Vorstand mitgearbeitet und war lange Zeit Vorsitzender. Seit 1984 ist er dort Ehrenvorsitzender.
Besonders die saterfriesische Sprache liege ihm am Herzen. „Er spricht diese nicht nur, er hat auch intensiv mit unserem Ehrenbürger Dr. Marron Fort an der saterfriesischen Sprachforschung gearbeitet“, sagte Frye. Viele Jahre habe Kröger die Kommunalpolitik begleitet. Über 15 Jahre war er Ratsmitglied, von 1986 bis 1972 stellvertretender Bürgermeister und letzter Bürgermeister der damaligen Gemeinde Scharrel.
Auch die Ratsmitglieder beglückwünschten Kröger. „Ich kann feststellen, dass du ein echter Saterfriese bist“, sagte Leonhard Rosenbaum (CDU). Kröger habe „viel für die Gemeinde gemacht“, sagte Bernhard Norenbrock (UWG). Karl-Peter Schramm (SPD) wünschte Kröger alles Gute für die Zukunft.
Heinrich Kröger bedankte sich für die Auszeichnung und wünschte der Gemeinde weiterhin „gutes Gedeihen“.
