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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Saterland

„Türme“ haben neuen Spieß

25.09.2018

Ramsloh Mit Stabsbootsmann Markus Hübner (43) aus Oldenburg hat die von den Einheimischen zumeist als die „Die Türme“ bezeichnete Marinefunksendestelle in Ramsloh seit vergangener Woche Freitag einen neuen „Spieß“. Unter einem „Spieß“ versteht man umgangssprachlich einen Soldaten, der eine besondere Dienststellung inne hat, eng dem Einheitsführer zuarbeitet und daran zu erkennen ist, dass er zur Uniform eine gelbe Kordel an seiner rechten Schulter trägt. Bei der Marine ist er der Inspektions­feld­webel. „Nach 15 Jahren, in denen ich zur See gefahren bin, freue ich mich hier in Ramsloh auf meine erst zweite Landverwendung“, sagt der neue „Spieß“ Hübner, der somit zukünftig auch seine drei vier bis achtjährigen Kinder häufiger sehen können wird.

Während der vergangenen fast vier Jahre wurde die Aufgabe des „Spieß“ von Stabsbootsmann Jens Uwe Ebert (48) aus Wilhelmshaven wahrgenommen. Zu Eberts Aufgaben zählten hierbei unter anderem die Verwaltung des Fuhrparks sowie die Überwachung des ordnungsgemäßen Zustandes von Gebäuden. Seiner neuen Verwendung kommt Jens Uwe Ebert zukünftig in Hannover an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst nach, an der er fortan als Hörsaalleiter fungiert. Mit der Versetzung in die Landeshauptstadt geht seine Beförderung zum Oberstabsbootsmann einher, womit er ab 1. Oktober den Spitzendienstgrad der Unteroffiziere tragen darf.

Besonders ernst nahm es Ebert, im Rahmen der Attraktivitätssteigerung für seine Kameraden Freizeitangebote vorzuhalten und zu organisieren. Denn nicht selten kann es für viele Soldaten entfernungsbedingt nur an den Wochenenden zur Familie gen Heimat gehen. „Man kann eigentlich sagen, dass ich in vielen Dingen der erste Ansprechpartner war und man uns ,Spieße’ nicht umsonst als ,Mutter der Kompanie’ bezeichnet“, resümiert der begeisterte Motorradfahrer Ebert eine tolle Zeit.

Wobei der Stabsbootsmann noch eine weitere Leidenschaft hat: nämlich mit der fünf Jahre alten Chihuahua-Dame Vievienne eine tierische. Häufiger kam es vor, dass der kleine Hund Stabsbootsmann Ebert zum Dienst begleitete. Und Eberts kleiner, haariger Begleiter brauchte wahrlich nicht lange, um die Herzen der übrigen Bediensteten zu erobern. Und so wollte sich Dienststellenleiter Kapitänleutnant Jürgen Burkhardt aus Barßel nach der offiziellen Übergabe der Dienstgeschäfte von Ebert auf Hübner bei aller Ernsthaftigkeit nicht den Spaß nehmen lassen, auch Vievienne zu verabschieden.

Während Ebert nichts anderes übrig blieb, als die Spießkordel abzugeben, wurde dem kleinen Hund unter tosendem Applaus zur Erheiterung der angetretenen Kameraden eine solche verliehen und an sein passend zum Anlass „Nato-farbenes“ Geschirr angehängt. Die kleine gelbe Kordel war eigens zu diesem Zweck von Hauptbootsmann Tanja Fennen aus Rhauderfehn aus gelbfarbenen „Marinetampen“ geknüpft worden.

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