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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Saterland

Heimatverein belohnt großes Engagement

05.02.2019

Ramsloh Gleich drei Heimatfreunden, die seit der Gründung des „Seelter Buund“ 1977 aktiv dabei sind, hat der Heimatverein jetzt im Clubraum des Landgasthofs Dockemeyer in Ramsloh-Hollen die Ehrenmitgliedschaft verliehen. So wurde Gretchen Grosser aus Ramsloh, die von 1983 bis 1995 als Kassenführerin im Vorstand war, diese Ehre zuteil. Sie war erst kürzlich von der Spadaka und der NWZ zur „Frau des Jahres 2018“ ernannt worden. Die Autorin und Übersetzerin hat Kinderbücher und Geschichten ins Saterfriesische übersetzt sowie Lieder, Märchen und Gedichte auf saterfriesisch aufgeschrieben. In Zusammenarbeit mit dem Laurentius-Siemer-Gymnasium (LSG) wurden „Momo“ und „Der kleine Prinz“ als Theaterstücke auf saterfriesisch aufgeführt, in Kooperation mit der „Litje Skoule Skäddel“ „Oh wät fluch is Panama“.

Beifall gab es auch für Wilhelmine Espeter, die ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Sie war von 1979 bis 2007 Beisitzerin im Vorstand für Ramsloh. Von 1995 bis 2016 unterrichtete sie ehrenamtlich im Kindergarten St. Jakobus Saterfriesisch und setzte sich mit Aktionen für die kleinen Saterfriesen für den Erhalt des Brauchtums ein.

Die dritte Ehrenmitgliedschaft erhielt der Bollinger Conrad Niemeyer, der seit 1979 Beisitzer im Vorstand für Strücklingen ist und seit 1997 stellvertretender Delegierter im Friesenrat. Er vertritt den Heimatverein beim Oldenburger Heimatbund und in der Oldenburgischen Landschaft. 2012 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Aber es gab noch weitere Ehrungen: 25-jährige Treue: Hartwig Schade (Scharrel), Kurt Schulte und Ursula Schulte (beide Strücklingen). Für 40-jährige Treue: Alfons Fugel (Rottendorf) und Wilhelm Janssen (Hollenermoor). Georg Pahl erhielt den Ehrenteller für 25-jährige Vorstandsarbeit. Er war von 1993 bis 2011 stellvertretender Boas, ist seit 2011 Beisitzer für Strücklingen und seit Jahren Delegierter im Friesenrat.

„Seelter Buund“-Vorstandssprecher Stephan Dannebaum konnte zur Versammlung mehr als 50 Heimatfreunde begrüßen. Erfreut zeigte er sich darüber, dass der Verein seine Mitgliederzahl nach sieben Abgängen um 16 Mitglieder auf exakt 300 erhöhen konnte. Auch berichtete er über wichtige Ereignisse 2018, wie den Besuch des Bundesbeauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Professor Dr. Bernd Fabritius, die Aufführung und die CD „Oh wät fluch is Panama“, die Buchvorstellung „Mien täkst foar Seelterlound“, die Teilnahme am Familientag des Oldenburger Münsterlands und das ausverkaufte Schlachtfest.

Versucht werde derzeit, mit einem Team von vier Personen die Radiosendung ,Middeeges’ aus dem Studio Skäddel (UKW 99,3) aufrecht zu erhalten, wenngleich 2018 viele Termine ausgefallen seien, hieß es aus der entsprechenden Arbeitsgruppe. Ingeborg Remmers (AG „Saterfriesisch in der Schule“) teilte mit, dass es nach den Sommerferien an der Grundschule Scharrel keine Saterfriesischklasse mehr geben werde. Gründe seien die geringe Schülerzahl sowie schwindendes Interesse von Seiten der Elternschaft. Auch in der Grundschule Sedelsberg findet kein Saterfriesisch mehr statt, da es dort keine Lehrpersonen dafür gibt.

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