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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Saterland

Verkehr: Ärger um Krankentransporte

07.10.2017

Ramsloh Sie hatte bereits 2014 für viel Aufruhr gesorgt: die Benennung der neuen und alten K 318 (Ostermoorstraße/Am Ostermoor). Viele Bürger wollten seinerzeit ihren Straßennamen behalten, Unterschriften waren an den damaligen Bürgermeister Hubert Frye übergeben, eine Anwohnerversammlung war einberufen worden. Der Rat entschied letztendlich, der neuen K 318 auf der gesamten Länge von der Hauptstraße (K 343) in Scharrel-Neuwall bis zum Kreisel in Bollingen einen einheitlichen Namen zu geben. Die Bürger durften sie benennen und entschieden für Am Ostermoor.

Jetzt, drei Jahre später, sorgt die Benennung der alten und neuen K 318 erneut für Unmut. Und zwar bei Bürgern, die an dem Teilstück der Ostermoorstraße wohnen, das nicht umbenannt wurde – von der Einmündung in die neue K 318 (Am Ostermoor) beim Umspannwerk in Ramsloh bis zum Wendehammer in Bollingen. Ein Problem: Mit der Umbenennung haben sich die Hausnummern an der Ostermoorstraße geändert.

„Das Rettungswesen kennt die neue Karte nicht“, ärgert sich Karl-Heinz Henken, Anwohner der Ostermoorstraße in Ramsloh, der vor allem auch den neuen Verlauf der K 318 als Grund sieht. Während ortskundige Fahrer wissen würden, wo sie hinmüssten, sehe das bei Krankentransporten, die von weiter her kämen, ganz anders aus. „Im Notfall finden sie uns nicht“, sagte Henken, dessen Frau häufiger Rettungstransporte in Anspruch nehmen müsse. Ein Krankentransport aus Westerstede habe einmal sogar mehr als zwei Stunden benötigt, um sein Haus zu finden. Das Problem, dass Rettungstransporte die Häuser nicht finden, würde viele Anwohner der Straße betreffen, so Henken. Er fordert, dass die Großleitstelle Oldenburger Land die Navigationssysteme der Wagen auf den neusten Stand bringt.

Denn von dort aus werden die Einsätze koordiniert. Der stellvertretende Leiter Hermann Hülskamp teilte auf Nachfrage der NWZ mit, dass man auf dem neusten Stand sei. Sowohl die Benennung der alten und neuen K 318 sei bekannt und im System verankert, als auch die neuen Hausnummern, so Hülskamp.

„Primär sehe ich hier kein großes Problem“, sagte er weiter. Denn zusammen mit Straße und Hausnummer bekämen die Rettungskräfte Koordinaten mitgeteilt, nach denen sie fahren würden. Zudem wies er darauf hin, dass ein Krankentransport keine Notfallrettung sei. So könne es durchaus vorkommen, dass er länger zum Zielort brauche. Die Notfallrettung allerdings müsse innerhalb von 15 Minuten da sein.

Das bestätigte auch Thomas Giehl, Pressewart der Feuerwehr Saterland. Dass ein Krankentransport aber ein Haus an der Ostermoorstraße oder Am Ostermoor nicht finden würde, konnte er sich nicht vorstellen. Denn dieser könne immer die Leitstelle anfunken, wenn er eine Hausnummer nicht finden würde. Ein Problem sah er aber allgemein darin, dass viele Hausnummern nicht gut sichtbar seien und es auch einige Hintergrundstücke gebe. Gerade im Dunkeln sei es schwierig, Hausnummern zu finden.

Zwar ist die Straße Am Ostermoor mittlerweile bei Google-Maps zu finden. Probleme dürften aber vor allem nicht-ortskundige Autofahrer haben, die ihr Navi noch nicht aktualisiert haben. Schon Bürgermeister Frye hatte seinerzeit darauf hingewiesen, dass es wohl ein/zwei Jahre dauern würde, bis der neue Name Am Ostermoor in den Navigationsgeräten auftaucht.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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