Scharrel - Unter Wahlleitung von Heinz Kröger ist Dietmar Lührs auf der Jahreshauptversammlung der Kolpingfamilie Scharrel einstimmig für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden gewählt worden. Wiederwahlen gab es auch für die 2. Vorsitzende Andrea Folkens, Stefan Schade (Kassenführer), Nicole Thoben (Schriftführerin), Christian Lübbers (Leiter junge Erwachsene), Simone Lepper (Beauftragte für Frauen und Familie) und Hermann Benkens (Beauftragter für Seniorenarbeit).
Vakant bleibt weiterhin der Posten „Leiter Kolping-Jugend“. Für die ausscheidenden Bannerträger des Kreises „Junge Familie III“ gab es ebenfalls keine Bewerber. Künftige Kassenprüfer sind Ulla Naber und Maria Lepper.
Einstimmig beschloss die Mitgliederversammlung, dass die Kolpingfamilie mit ihren nahezu 300 Mitgliedern ein eingetragener Verein wird, damit künftig die Vorstandsmitglieder nicht mehr uneingeschränkt mit ihrem Vermögen haften. Er wird den Namen „Kolpingfamilie Scharrel e.V.“ tragen. Beschlossen wurde zudem die Vereinssatzung.
Blumen hielt Lührs für Elisabeth Kanne bereit, die die Verteilung der Infos an die Mitglieder in Neuwall übernommen hatte. Sie möchte aus diesem Amt ausscheiden und präsentierte mit Gerd Robbers jun. sogleich ihren Nachfolger.
Einen Wermutstropfen gab es aber auch am Sonntagmorgen: Lührs teilte mit, dass die Veranstaltung „Rock am See“ in 2016 nicht den erhofften Erfolg gebracht habe und die Kolpingfamilie erstmals diese mit einem Minus habe abschließen müssen. Aufgrund des sehr schlechten Wetters waren weit weniger Besucher erschienen als erhofft. So will das Orga-Team mit der Veranstaltung wenigstens für ein Jahr pausieren. Das Konzept soll nun neu überdacht werden. Viele junge Menschen würden die Musik nicht mehr kennen, die man bei „Rock am See“ präsentiert habe, so Frank Büter vom Orga-Team.
Trotz des Minus’ könne der Verein noch auf eine gesunde Kassenlage blicken, sagte Kassenführer Stefan Schade. „Wenn wir allerdings keine neue Einnahmequellen erschließen, werden wir im kommenden Jahr die Vereinsbeiträge erhöhen müssen“, so Schade.
Lührs hatte zu Beginn noch einmal die Aktivitäten der Kolpinger Revue passieren lassen. Ein Höhepunkt war die Andacht an der Wegekreuzanlage aus Anlass des zehnjährigen Bestehens. Auf Bezirksebene gewann die Scharreler Mannschaft das Bezirksschießen, beim Kegeln sei nach oben noch viel Luft, meinte Lührs.
Bedauert wurde der Rückgang der Jugend-Aktivitäten. Hier fehle es insbesondere an den erforderlichen Betreuern. Aus Anlass des 65-jährigen Bestehens der Kolpingfamilie Scharrel 2017 soll am 11. Februar wieder ein Kolpingball gefeiert werden.
