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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Saterland

Vom Vorwurf der Geldfälschung freigesprochen

08.09.2018

Saterland /Cloppenburg Vom Vorwurf der Geldfälschung (Inverkehrbringens von Falschgeld) hat das Schöffengericht am Cloppenburger Amtsgericht am Donnerstag einen 27-Jährigen aus dem Saterland freigesprochen. Damit erfüllte das Gericht die Anträge der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung. Nichts konnte in dem Verfahren sicher festgestellt werden, was einen Schuldspruch gerechtfertigt hätte.

Laut ursprünglicher Anklage soll er von einem Bekannten fünf falsche Fünfziger für 15 echte Euro gekauft haben. Zudem soll er die „Blüten“ im Saterland in den Zahlungsverkehr gebracht haben. Jedoch ließ sich nichts belegen oder beweisen. Dreh- und Angelpunkt des Verfahrens war der Bekannte des Angeklagten, der die falschen 50-Euro-Scheine geliefert haben sollte.

Als er selbst ins Visier der Ermittler geraten war, hatte er den Angeklagten schwer belastet. Diesem habe er falsche Fünfziger verkauft, soll er der Polizei erzählt haben. Fortan musste sich der 27-Jährige wegen Geldfälschung verantworten. Der jetzige Freispruch belegt aber, dass der „Kronzeuge“ wohl gelogen haben muss. Warum er das möglicherweise getan hat, ist nicht bekannt. Vielleicht wollte er in seinem eigenen Verfahren Pluspunkte für sich sammeln.

Der 27-Jährige hatte von Anfang an bestritten, mit Falschgeld etwas zu tun zu haben. Mit Spannung wurde so der Auftritt des Kronzeugen erwartet. Doch dieser konnte sich nicht mehr genau erinnern, wie alles gewesen sein könnte. Er sprach auch von seinem Drogenkonsum. Er widerrief zwar nicht seine frühere belastende Aussage, seine Angaben im Verfahren waren aber so schwammig, dass darauf keine sicheren Feststellungen zu stützen waren.

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