SCHARREL - Zu einer von der Familie Günther und Dagmar Heyens ausgearbeiteten Scharreler Dorfrallye startete vor kurzem eine Gruppe aus sieben Familien und insgesamt 16 Kindern. Ziel des lustigen Wettstreits war das Erledigen zahlreicher Aufgaben: Nicht nur das Auffinden zahlreicher Gegenstände – wie ein Ei, ein Schnürsenkel oder den größtmöglichen Gegenstand für 50 Cent – gehörten zu den kniffligen Aufgaben. Insbesondere wurde das Wissen der Familien über ihre Heimatgemeinde auf die Probe gestellt. Gefragt wurde zum Beispiel nach der Anzahl der Schwanzfedern des Wetterhahns auf der Kirchturmspitze, nach der Zahl der Einkaufswagen des örtlichen Verbrauchermarktes, dem teuersten Gericht in einem Scharreler Restaurant, nach den Namen des Kindergartens und der Schule oder dem Baujahr der Scharreler Mühle. Aber auch das Gründungsdatum der Feuerwehr Scharrel, die Telefonnummer der Gemeindekasse oder die Lebensdaten von Adolf Kolping wollten die
Aufgabensteller wissen.
Nur wirkliche Lokalpatrioten konnten die Herausforderungen bestehen – zum Ende mussten die Kontrahenten sogar das Saterland-Wappen zeichnen. Aber auch die Übersetzung saterfriesischer Wörter ins Hochdeutsche war eine der Aufgaben, die die Teams lösen mussten.
Trotz der teils kniffligen Aufgaben hatten die Familien einen erlebnisreichen, interessanten Nachmittag – und der Spaß kam auch nicht zu kurz. Besonders der Vergleich der großen Gegenstände für 50 Cent sorgte für einigen Frohsinn. Als größten Gegenstand hatte ein Team einen riesigen, noch funktionierenden Kühlschrank angeliefert, den sie bei einem Scharreler für 50 Cent erstanden hatten. Andere hatten einen Sonnenschirm oder ein über 5 Meter langes Schalbrett mitgebracht. Bei Würstchen und Salaten endete der Nachmittag.
