Ramsloh - Vor einiger Zeit wurde im Sozialen Netzwerk „Facebook“ die Verkehrssituation an der Schulstraße/Ecke Mootzenstraße in Ramsloh heißt diskutiert. Die Rede war wie berichtet von einer „unübersichtlichen Verkehrssituation“, die gerade jetzt in der „dunklen Jahreszeit“ eine Gefahr für die Kinder darstellt, die an der Mootzenstraße zur Grundschule und zum Kindergarten gehen.
Bemängelt wurden unter anderem fehlende Querungshilfen und eine schlechte Ausleuchtung. Verschärft werde die Situation dadurch, dass immer mehr Eltern ihre Kinder zur Schule bringen und unter anderem im Parkverbot gegenüber der Grundschule/des Kindergartens halten würden, um ihre Sprösslinge aussteigen zu lassen, hieß es.
Wie berichtet, hatte Bürgermeister Hubert Frye seinerzeit angekündigt, sich mit der örtlichen Polizei in Verbindung zu setzen, ob diese eventuell vormittags einen Blick auf die Mootzenstraße haben könnte.
Gespräche seien nun geführt worden, teilte Frye auf Nachfrage der NWZ mit. Die Polizei habe sich der örtlichen Situation angenommen und dabei auch Eltern auf verkehrswidriges Verhalten hingewiesen. „Die Situation wird vornehmlich durch falsches Verhalten der Verkehrsteilnehmer herbeigeführt“, sagte der Bürgermeister. „Wenn diese sich an die Verkehrsschilder halten, ist die Situation beherrschbar.“
„In letzter Zeit hatte wir keine Beschwerden mehr“, teilte auf Anfrage Bernhard Dumstorff von der Polizeistation in Ramsloh mit. Falschparker hätten nicht mehr festgestellt werden können.
Die Beamten, so Dumstorff, hätten sich die Situation zu Schulbeginn und -schluss vor Ort angesehen. Jetzt müsse man abwarten, ob die verbesserte Verkehrssituation an der Mootzenstraße auch so bleibt.
