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Aufführung Manege frei für akrobatische Höchstleistungen



Hans Passmann

Hans Passmann

STRüCKLINGEN - Popcorngeruch liegt in der Luft. Die Sonne strahlt auf das rot-blaue Zirkuszelt auf dem Sportplatz an der Jahnstraße. 170 kleine Artisten und Akrobaten warten ungeduldig auf ihren großen Auftritt. Pünktlich erklingt die Zirkusmusik und dann heißt es: Manege frei. Die Show kann beginnen.

Fünf Tage geübt

350 Zuschauer sitzen im Inneren des Zirkuszeltes, das Licht ist gedimmt und der Scheinwerfer auf den Vorhang gerichtet. In der erwartungsvollen Stille spürt man die Anspannung. Und dann geht es auch schon los. Aus Schülern werden Seiltänzer, Akrobaten und Feuerschlucker. Auf diesen Augenblick hatten sich die Grundschüler der Marienschule Strücklingen eine Woche lang vorbereitet. Fünf Tage lang haben sie Unterricht bei den Artisten und Akrobaten des Mitmachzirkus „ZappZarap“ genommen. Am Freitag und Sonnabend führten sie das Erlernte in einer Zirkusshow überwiegend vor Eltern, Großeltern und Geschwistern auf.

Comenius-Regio-Projekt

Jede Nummer überbot die andere. Es war ein Feuerwerk an Zirkusakrobatik. Die Eltern erkannten ihre Kinder nicht wieder und klatschten immer wieder begeistert Beifall. Möglich gemacht wurde das ungewöhnliche Schulprojekt durch Fördermittel von der EU im Rahmen des Comenius-Regio-Projektes „Prävention von Anfang an“. Beteiligt sind daran auch das Schulzentrum Saterland, der Kindergarten St. Georg, die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, die Gemeinde sowie entsprechende Einrichtungen in der polnischen Partnergemeinde Sroda Slaska.

Das Projekt begleitet haben ausgebildete Zirkuspädagoginnen, zwei Lehrerinnen der Grundschule in Sroda Slaska sowie zwei Erzieherinnen des Kindergartens. Sie alle hatten mit den Schülerinnen und Schülern sowie den Vorschulkindern des Kindergartens St. Georg in der Woche in verschiedenen Arbeitsgruppen geheimnisvolle Magie, beeindruckende Fakirkünste, Jonglage, atemberaubende Artistik und Clownerie eingeübt. „Wir hätten nie gedacht, dass unsere Kinder in nur einer Woche zu solchen Leistungen fähig sind“, lautete die einhellige Meinung der Eltern nach der Vorstellung.

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