STRüCKLINGEN - Der König gehört dem Schützenverein Sedelsberg an. Jubel brandete nach der Bekanntgabe des Ergebnisses auf.
Von Wilhelm Hellmann
STRÜCKLINGEN - Lautstarker Jubel brandete auf, als Konrad Fugel, Vorsitzender des Schützenvereins „Gut Ziel“ Strücklingen, am Sonnabend kurz nach 21.30 Uhr den Gemeindeschützenkönig 2006 bekannt gab. Mit drei Ringen Vorsprung hatte es Dr. Heinrich Norrenbrock vom Schützenverein Sedelsberg geschafft, seinen stärksten Mitstreiter Hermann Benkens vom Schützenverein „Hubertus“ Scharrel mit 92 Ringen auf den zweiten Platz zu verweisen. Norrenbrock hatte sich die Würde des Gemeindeschützenkönigs mit 95 Ringen errungen.Als gute und treffsichere Schützen hatten sich aber in diesem Jahr alle vier teilnehmenden Schützenkönige des Saterlandes bewiesen, denn alle Schützenkönige lagen mit ihren Ergebnissen nur knapp auseinander. Mit 90 Ringen belegte Schützenkönig Ralf Müller vom Schützenverein „Tell“ Hollen den dritten Rang vor Schützenkönig Hubert Luttmann vom gastgebenden Schützenverein „Gut Ziel“ Strücklingen, der mit 85 Ringen den vierten Platz belegte. Obwohl die Schützenkameradschaft Friesenkönig Radbod Bollingen-Bibelte in diesem Jahr keinen Schützenkönig ausgeschossen hatte, bekundete der Vorstand durch seine Teilnahme am Gemeindekönigsschießen das gute freundschaftliche und kameradschaftliche Miteinander der Schützen im Saterland untereinander.
Den Königsorden für den neuen amtierenden Gemeindeschützenkönig Dr. Heinrich Norrenbrock verliehen Konrad Fugel als Vorsitzender des ausrichtenden Vereins und die stellvertretende Bürgermeisterin Marianne Fugel gemeinsam. Konrad Fugel hatte zuvor die vier im Saterland amtierenden Majestäten mit ihren Königinnen und ihrem jeweiligen Hofstaat und Vorstand des Vereins willkommen geheißen. Sein ganz besonderer Gruß galt der stellvertretenden Bürgermeisterin Marianne Fugel.
Sie würdigte das gute freundschaftliche Miteinander der fünf Schützenvereine im Saterland. „Mit gesundem Ehrgeiz haben sich auch heute wieder einmal alle Schützenkönige aus dem Saterland in einem fairen Wettkampf gestellt und aus ihrer Mitte den Besten, nämlich den Gemeindeschützenkönig, ausgeschossen“, lobte Fugel.
