Strücklingen - „Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück“, betonte Bereitschaftsleiter Alexander Schönhöft am Freitagabend auf der Jahreshauptversammlung der DRK-Bereitschaft Strücklingen-Elisabethfehn im DRK-Heim in Strücklingen. „Mit dem Schwerpunkt auf Qualitätsverbesserung und Optimierung in unseren Aufgaben haben wir einen hohen Maßstab an uns selbst gelegt. Diesen galt es zu halten und zu verbessern“, sagte Schönhöft. In den Bereichen Blutspenden und Sanitätsdienste sei vieles erneuert, aufgebessert oder aber entsprechend in die Wege geleitet worden. „Verbesserung sehen wir noch in der Entwicklungsarbeit unserer Mitglieder oder im Katastrophenschutz“, erklärte Schönhöft.
Die DRK-Bereitschaft Strücklingen hat 2017 mit 35 aktiven Helferinnen und Helfern an nahezu 160 Terminen insgesamt 8709,3 Stunden geleistet. Das Jugendrotkreuz hat einen Anteil von 1452 Stunden. Zwar sind das circa 1400 Stunden weniger als im Jahr zuvor, was allerdings auf weniger Termine zurückzuführen sei. „Nichtsdestotrotz haben wir einen Helferschnitt von knappen 18 Stunden im Monat erreicht, was für ein ehrenamtliches Mitglied eine große Leistung ist und viel Respekt verdient“, lobte der Bereitschaftsleiter.
Bei den neun Blutspendeterminen in Elisabethfehn, Ramsloh und Strücklingen kamen 928 Spender (57 Erstspender). Von den 38 in 2017 geleisteten Sanitätsdiensten wurden elf Dienste außerhalb des Landkreises Cloppenburg, u.a. im Ammerland, im Landkreis Leer, in Oldenburg und in Wilhelmshaven und zwei im Ausland geleistet.
Im Namen des Vorstandes dankte Alexander Schönhöft allen Helfern für die enormen Leistungen. Worte des Dankes sprachen auch Kreisbereitschaftsleiterin Sandra Mühring und Thomas Rempe (DRK-Kreisverband) sowie der stellvertretende Bürgermeister Rainer Fugel aus.
Auf eine zufriedenstellende Kassenlage verwies Schatzmeisterin Sandra Mühring. Zu neuen Kassenprüfern wurden Marcel Machatzke und Vera Deutzmann gewählt. Da die Schriftführerin Selina Lampen ihr Amt niedergelegt hatte, wurde Christina Schönhöft als Nachfolgerin gewählt.
Heino de Vries, der als Helfer seit 35 Jahren für das Deutsche Rote Kreuz aktiv ist, wurde geehrt, wie auch Ann-Kathrin Bischoff für 15 Jahre.
