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NWZonline.de Gartenzeit Schädlinge und Nützlinge

Marienkäfer: Glücksbringer schon bald im Garten aktiv

29.02.2020

Zu den bekanntesten kleinen Tieren im Garten gehört der Marienkäfer, auch im Garten ein Glücksbringer, der sich von Läusen ernährt. Die Eiablage der überwinternden Alttiere findet in wenigen Wochen auf der Blattunterseite statt in der Nähe von Triebspitzen. Man findet meist zehn bis fünfzehn Millimeter kleine länglich runde gelbe Eier, die dicht zusammenstehen.

Die sich aus den Eiern entwickelnden Larven sind etwa einen Zentimeter lang und charakteristisch bläulich- bis schwarzgrau; der Körper ist mit Warzen bedeckt und hat gelbe Punkte. Am Vorderleib befinden sich sechs Beine; der Hinterleib verjüngt sich nach hinten spitz. Die Larve ist leicht behaart. Die ausschlüpfenden Larven stoßen in ihrer Nähe sofort auf Nahrung. So findet man sie meist in Blattlauskolonien; dort räumt sie gehörig unter den Läusen auf.

So ist es auch verständlich, dass die ersten Läusegenerationen für die Aufzucht von Nützlingen enorm wichtig sind; ohne Läuse gibt es auch keine Marienkäfer.

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Die geschlüpften Larven entwickeln sich innerhalb von 30 bis 60 Tagen. Während ihrer Entwicklung häuten sie sich je nach Art drei- bis viermal, um sich schließlich zu verpuppen, was untypisch für Käfer ist. Die Puppe ist etwas kleiner als ein Zentimeter, braun und hat eine punktförmige schwarze Zeichnung. Daraus schlüpft nun der uns bekannte Marienkäfer.

Pro Jahr gibt es im Schnitt zwei Generationen. Auch die Käfer ernähren sich von Blattläusen und vertilgen bei gutem Appetit bis zu 100 pro Tag. Im Herbst ziehen sich die Käfer zurück und suchen sich ein Versteck. Im Herbst helfen wir dem Marienkäfer, indem wir ihm einen Überwinterungsplatz schaffen. Dazu lässt man unter einem Baum das Laub liegen und häufelt es noch etwas an; das Gras lässt man über Winter höher stehen.

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