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NWZonline.de

Schaltanlagen arbeiten weltweit

03.10.2006
NWZonline.de NWZonline 2015-07-15T11:28:47Z 280 158

HIT:
Schaltanlagen arbeiten weltweit

WARDENBURG WARDENBURG - Auch wenn der Firmenname die direkte Nähe zu einem Hafen vermuten lassen würde: Viel Wasser oder wenigstens ein maritimes Umfeld sucht man im Wardenburger Industriegebiet Astrup (Landkreis Oldenburg) vergeblich. „Das ist auch nicht zwingend notwendig“, sagt Gerwin Eilers lachend. Denn sein Unternehmen, die HIT Hafen- und Industrietechnik GmbH, stellt Automatisierungstechniken für Häfen und die Industrie her. „Und das kann von überall aus machen“, betont der Firmengründer.

Vor fast zehn Jahren ist die heutige Firma aus seinem Ingenieurbüro hervorgegangen. Im Jahr 2002 wurde der Standort von Wilhelmshaven nach Wardenburg verlagert. Ein weiterer Beweis dafür, dass Wasser bei der HIT–Dienstleistung nicht unbedingt die erste Geige spielt. „Wir sind im Prinzip ein Ingenieur-Büro, aber eben auch Anlagenbauer“, erklärt Geschäftsführer Eilers. 20 Mitarbeiter sind derzeit im Unternehmen beschäftigt, darunter 15 Ingenieure. „Der Großteil unserer Arbeit findet dementsprechend in den Gehirnzellen und vor den Computerbildschirmen statt“, sagt der Firmengründer. Namenhafte Unternehmen wie das Wasser- und Schifffahrtsamt, Eurogate, J. Müller Brake, Enercon, Ruhrgas oder das Niedersächsische Hafenamt haben bislang das branchenübergreifende Ingenieurwissen in der Automatisierungstechnik aus Wardenburg in Anspruch genommen.

„Wir können Produkte auf höchstem Qualitätsniveau anbieten“, sagt Eilers. Angefangen von der Vorplanung eines Projektes über die Detailkonstruktion und der Fertigung bis zum Test wird an modernsten Arbeitsplätzen eine elektrotechnische Anlage aus einer Hand realisiert. Das kann dann am Ende eine Schaltanlage einer Autofertigungsanlage oder die Modernisierung einer Seeschleuse (wie beispielsweise in Wilhelmshaven) sein. Die Liste der Anwendungen ist lang. „Unsere Produkte kommen weit über die Landesgrenzen hinaus zum Einsatz“, sagt Eilers stolz. HIT-Anlagen stehen u. a. in Spanien, Frankreich, England, Russland und Indonesien. Gut die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen mittlerweile im Ausland, Tendenz steigend.

Ein Grund dafür ist die ständige Innovationsbereitschaft und Fortbildung des Personals. „Für unsere Anlagen entwickeln wir zudem die Softwareprogramme selbst“, sagt der Geschäftsführer. Verschiedene Teams in unterschiedlicher Gruppenstärke beschäftigen sich jeweils mit einem Detail eines Projekts, das durchschnittlich zwischen sechs und zwölf Monate Entwicklungszeit in Anspruch nimmt. „So haben wir uns einen guten Namen erarbeitet“, berichtet Eilers – und das ohne einen Hafen und unmittelbare Nähe zum Wasser.

Mehr Infos unter

www.hit-germany.de