Schortens - Es kräht, gackert, gurrt und quakt wieder in der Huntsteertscheune: An zwei Tagen präsentierten an diesem Wochenende wieder die Geflügelzüchter aus Schortens ihre Zuchterfolge dieses Jahres. Dass sie Geflügelzucht auf hohem Niveau betreiben, hob Vereinsvorsitzender Helmut Schröder hervor. Dafür sprechen auch die zahlreichen Auszeichnungen, die Schortenser Züchter auf auswärtigen Ausstellungen erringen konnten.

Und was am Huntsteert in den Käfigen ausgestellt war, konnte sich wirklich sehen lassen. Angefangen bei Lockentauben, die wirklich ein lockiges Gefieder haben, über ein Paar Königsfasane, Zwerghühner verschiedenster Rassen bis hin zu Enten und Gänsen reichte das Spektrum. Und alle krähten und gackerten munter durcheinander, so dass Helmut Schröder schon aus Gründen des Lärms in der reichlich mit Kaffee und Kuchen bestückten Cafeteria begrüßte.

„Ich habe – außer hier in der Huntsteertscheune – noch nie so große Hühner gesehen“, staunte Bürgermeister Gerhard Böhling in seinem Grußwort. Wenn die Scheune so gut mit Leben gefüllt sei, liege das auch im Interesse der Stadt und die Züchter leisteten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Vielfalt der Geflügelrassen. Längst gehe es nicht mehr nur darum, sich mit Eiern und Fleisch zu versorgen. Viele der alten Rassen würden wohl aussterben, wenn sie nicht als Hobby weitergezüchtet würden.

Natürlich gehören auch Preise zu einer Schau. Einen ganz besonderen Pokal konnte Jasper Fin Schröder entgegennehmen. Er erhielt den „Arena Cup“ vom Landesverband für seine Erfolge. Das beste Tier der Jugend hat Jens Schipper gezüchtet. Für das beste Tier der Schau wurde Rüdiger Dauen ausgezeichnet.