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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Schortens

Delphine helfen bei der Genesung

28.12.2007

ACCUM Ein schönes Geschenk schon vor den Festtagen erhielt in diesem Jahr Siegfried Schuster (55) aus Accum: Mit finanzieller Hilfe seines ehemaligen Arbeitgebers konnte er in die Türkei reisen, wo er an einer Delphin-Therapie teilnahm.

Der 55 Jahre alte Siegfried Schuster ist seit einem Herzinfarkt vor sechs Jahren stark behindert und auf einen Rollstuhl angewiesen. Auch sprechen kann er nicht. Liebevoll wird er von seiner Frau Karin betreut, die dabei viel Unterstützung von der Familie sowie von Freunden und Nachbarn erfährt. Auch der Kegelclub ist zur Stelle, wenn Hilfe nötig ist.

Therapien und Anwendungen hatten zwar in den vergangenen Jahren geringere Verbesserungen, aber nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Bei der Suche nach anderen Möglichkeiten erfuhr Familie Schuster von Therapien mit Delphinen, die in der Türkei und auf der Krim durchgeführt werden.

Dort hatte man zwar bisher nur Erfahrungen mit Kindern gesammelt, war aber bereit, Schuster für eine Therapie aufzunehmen.

Eine entscheidende Hürde waren jedoch die Kosten: Die Familie schießt ohnehin schon eine Menge Geld zu Pflege und Therapie zu, die hohen Reise- und Aufenthaltskosten wären kaum zu stemmen gewesen, berichtet Karin Schuster.

Dass Siegfried Schuster dennoch zu den Delphinen reisen konnte, machte sein früherer Vorgesetzter Jörg Blum, Niederlassungs- und Gebietsverkaufsleiter der Mega Oldenburg und Wilhelmshaven (früher Farben-Union), neben anderen möglich: Als er im Herbst in den Ruhestand ging, bat er anstelle von Geschenken zu seiner Verabschiedung um Spenden zugunsten seines ehemaligen Mitarbeiters.

Die Farbenhändler und Malereibetriebe aus der Region Weser-Ems folgten tatsächlich Blums Bitte und trugen eine stattliche Summe zusammen, mit deren Hilfe der Aufenthalt in der Türkei für Schuster möglich wurde. Geholfen wurde auch von anderer Seite bei den Reisekosten.

So traten dann Karin und Siegfried Schuster die beschwerliche Reise an und trafen am Ziel auf Therapeuten und Fachkräfte von der Krim. Diese wollten das Experiment wagen, erstmals einen erwachsenen Menschen mit den Delphinen vertraut zu machen.

Schuster und die Therapeuten hatten Glück: Schnell nahm eines der Tiere Kontakt mit Siegfried Schuster auf und eine intensive Zusammenarbeit war möglich. „Die Behandlung hat uns viel gebracht“, sagt Karin Schuster dazu im Nachhinein. Die Motorik ihres Mannes habe sich deutlich verbessert und mit Begleitung könne er wieder mehrere Schritte gehen. Sie hofft, dass sich im Lauf der Zeit weitere Verbesserungen einstellen.

Der Aufenthalt in der Türkei ist für das Ehepaar Schuster eine bleibende Erinnerung. Dankbar sind beide allen Helfern und Förderern, die das Unternehmen überhaupt erst möglich gemacht haben.

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