Schortens - „Hereinspaziert zum Schortenser Klinkerzauber“: Die Diskussion hat sich offensichtlich gelohnt. Der erste „Klinkerzauber“ der Stadt Schortens vom 27. bis 29. Juni soll ein großer Erfolg werden. Davon sind alle Organisatoren des Straßenkunst- und Musikfestivals überzeugt. Und alle ziehen an einem Strang und arbeiten hart für diesen Erfolg.

15 Straßenkünstler aus ganz Deutschland und aus Italien, Israel und Neuseeland werden im Wechsel an fünf Stationen die Gäste mit Sicherheit begeistern. Sie sind die Besten von ursprünglich 150 Künstlern, die sich beworben haben. Da ist Otto il Bassotto, der Clown mit dem Ball, das Duo Stahlweich mit Tanz, Akrobatik und Comedy, Dr. Bajan, eine „hemmungslose, atemberaubende Svietabilly Band mit russischem Flair“, und Tina und Jo bringen aus dem Schwarzwald Woodstock-Feeling mit. Und das sind nur einige der Attraktionen.

„Seien Sie großzügig zu den Künstlern und belohnen Sie sie mit reichlichen Spenden“, appelliert Heide Schröder-Ward an die Besucher des Klinkerzaubers, „denn das, was sie in den Hut geworfen bekommen, macht einen Großteil ihres Honorars aus“.

Auch die Schausteller sind mit dem neuen Konzept, an dem sie beteiligt waren, zufrieden. Sie werden ihre Fahrgeschäfte über die Innenstadt verteilt aufbauen und mit Wagen aus dem vergangenen Jahrhundert einen nostalgischen Einblick in die Welt der Schausteller geben.

Bis zur alten Brauerei wird sich das Fest ziehen. Dort wird von Jugendlichen das KULTURschockt-Dorf gebaut. Zusammen mit dem „Handmade-Markt“ und der „Kuriositäten-Lounge“ soll rund um die alte Brauerei ein weiterer Höhepunkt entstehen, der sich nicht nur ans junge Publikum wendet.

Und auch die Landfrauen sind dabei. Sie übernehmen das „Catering“ für die Künstler. Gute deutsche Hausmannskost haben sich die Artisten ausdrücklich gewünscht.

Mit „Bürgerhaus in Flammen“ am Freitag um 23 Uhr ist ausdrücklich nicht ein weiterer Großbrand in Schortens geplant, sondern das traditionelle Feuerwerk, allerdings jetzt auf dem Bürgerhausplatz und in Bodennähe. Nebenbei wird zehn Jahre Städtepartnerschaft mit Pieszyce gefeiert und Musik gibt’s auch an den Abenden. Und auch die Kirchen gehen auf die Straße. Mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffnen sie den Sonntag, der natürlich auch verkaufsoffen ist.