HEIDMÜHLE - Schon morgens um fünf Uhr ist die Nacht in der Oldenburger Straße vorbei. Nicht dass in allen Häusern Arbeiter aus einer Frühschicht leben, manche Schortenser würden gerne morgens mal etwas länger schlafen. Der Weckruf für die Menschen in der Oldenburger Straße ist einfach der Lärm von der Straße. Dies hatten die Anwohner vor Wochen eindrucksvoll in einer Ausschusssitzung vorgetragen.

Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben nun eine Vorlage für den Bauausschuss erstellt. Darin geht es um die 'Verbesserung der straßenbedingten Lärmimmissionen in der Oldenburger Straße zwischen Rathaus und Einmündung B 210 alt'. Die Sitzung des Ausschusses ist am Donnerstag, 4. September, 17 Uhr, im Bürgerhaus.

Das tägliche Verkehrsaufkommen liegt bei 2325 Fahrzeugen, die Durchschnittsgeschwindigkeit bei Tempo 25. 85 Prozent der Verkehrsteilnehmer überschritten die Geschwindigkeit von 31 Stundenkilometern nicht. 'Besonders auffällig sind die Geschwindigkeitsüberschreitungen in den späten Abendstunden und in den frühen Morgenstunden.' Diese Zahlen wurden bei einer zweiten Messung bestätigt. In der Oldenburger Straße gilt 20.

Die Verwaltung hat den Anwohner zugesagt, dass die Fahrbahnmarkung 20 sichtbarer gemacht werde. Außerdem werde die Polizei mit ihrem Radarmesswagen in der Oldenburger Straße stehen.

Ursächlich für den Verkehrslärm sind die Klinkersteine und die Unebenheiten. Diese Wellen sind erst nach den Kanalarbeiten entstanden. Die Verwaltung hat in der Vorlage für den Ausschuss verschiedene Veränderungen aufgeführt: vom Straßenbelag bis zur kleineren Fahrbahn. Darüber wird bald im Ausschuss diskutiert.