Heidmühle - Zum 22. Mal richtete die Schwimmsparte des Heidmühler FC (HFC) im Schortenser Aqua-Toll ihre Mastersschwimmveranstaltung Friesische Nacht aus. 133 Teilnehmer aus 15 Vereinen der Region, drei Vereine aus Bremen sowie zweiVereine aus den Niederlanden waren der HFC-Einladung gefolgt, um den Kampf um Pokale, persönliche Bestzeiten und natürlich vordere Platzierungen in zehn Einzel- sowie zwei Staffelwettbewerben aufzunehmen.
Sofort war Stimmung im Bad und erster Höhepunkt war die Jagd um die beiden Pokale über 6 x 50m Freistil, zu der elf Mannschaften gemeldet hatten.
Pokalgewinner wurde nach spannendem Rennverlauf in der Altersklasse (AK) 250+ (Mehrere Schwimmer müssen zusammengerechnet dieses Gesamtalter erreichen) der Wilhelmshavener SSV vor dem Bremischen SV und dem Heidmühler FC in der Besetzung Ulrichs, Wagner, Allmann, Krüger, Schortmann und Buldt.
In der AK 200+, wo der HFC dieses Jahr keine Staffel am Start hatte, siegte die Mannschaft des SV Ganderkesee, vor SV Neptun Emden und dem Oldenburger SV.
In den Altersklassenwertungen konnten die Heidmühler Masters wie gewohnt vordere Platzierungen belegen. Es wurden Strecken über 50 m Freistil, Brust, Rücken, Schmetterling und 100 m Lagen geschwommen.
Bester Heidmühler Mastersschwimmer war Hartwig Breckwoldt (AK75) mit drei ersten, einem zweiten und einem dritten Platz. Ihm folgte Claus Burmeister, ebenfalls in der AK75 startend, der einen Sieg, drei zweite und einen dritten Platz erringen konnte. Eine sehr gute Bilanz auch für Kira Wagner (AK 40), Holger Buldt (AK45) und Klaus Ulrichs (AK50). Sie belegten zweite, dritte, vierte und fünfte Plätze in ihren Altersklassen.
Nina-Cathrin Schulze (AK 30), Lukas Allmann (AK25) und Arne Krüger (AK 45) konnten jeweils dritte Plätze für die HFC-Farben erringen und mit Platzierungen im Mittelfeld punkten. Beate Schortmann (AK45) ging nach Trainingsrückstand, nur über die 50m Freistil an den Start. Hier belegte sie in ihrer AK den ersten Platz und konnte sich für das Finale über 25m Freistil qualifizieren.
Zu fortgeschrittener Stunde kam es im Aqua-Toll zu den lang erwarteten Finalläufen um die Heidmühler Sprintpokale. Zufrieden zeigte sich Beate Schortmann, konnte sie sich für das 25m Finale über Freistil qualifizieren. Einmalig in der Geschichte des Wettkampfes ist, dass drei Frauen über die 25m Sprintstrecke die gleiche Zeit geschwommen sind. Somit gab es mit Beate Schortmann vom HFC, Kerstin von Waaden vom Oldenburger SV und Britta Lampen von den Wfr. Völlen Pappenburg drei Siegerinnen.
Mit erkämpften 329 Pkt. wurde nach dem Wettkampf die Mannschaft des Wilhelmshavener SSV als beste Mannschaft ausgezeichnet. Der zweite Platz ging knapp an den SV Hesel mit 311 Pkt. vor dem Gastgeber mit 309 Pkt.
Aus Wilhelmshaven nahmen drei Vereine am Wettkampf teil. Der Wilhelmshavener SSV schickte zwölf Masters ins Rennen. Neben einem Staffelerfolg gewannen die Schwimmer neunmal die Altersklassenwertung und 18 zweite und dritte Plätze, welche den späteren Mannschaftserfolg sicherten.
Erfolgreichster Teilnehmer war Manfred Pirschel (AK60) mit drei Altersklassensiegen über 50m Rücken und Freistil sowie die 100m Lagen. Mit einem zweiten Platz beendete er die 50m Brust.
Der STV Voslapp war mit neun Teilnehmern am Start. Sie erkämpften vier Erfolge und neun 2. und 3. Plätze. Andreas Bolle war mit einem Sieg und einem zweiten Platz in der AK 40 der erfolgreichste Starter für die Nordstädter. Lena Peters (AK25) konzentrierte sich nur auf den Start über die 50m Rücken. Sie siegte in der AK und konnte sich später im Finalsprint über 25m Rücken durchsetzen. Thomas Anders (AK50) startete mit einem Sieg über 50m Rücken, nach 35 Jahren, wieder erfolgreich in das Wettkampfgeschehen.
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