HEIDMÜHLE - <p>Das Geschundauml;ft in der Bezirksliga ist kein Zuckerschlecken, das wissen die Fuundszlig;ballvereine genau. Manchmal aber gibt es Tage, da ist es ganz leicht, einen hohen Sieg zu erringen undndash; so erging es gestern dem Heidmunduuml;hler FC. Mit dem VfL Oldenburg II war nicht irgendwer in den Klosterpark gereist, die Leistung aber, die der Gast ablieferte, lieundszlig; den 5:0-Erfolg der Heidmunduuml;hler beinahe noch glimpflich wirken.</p><br /><p>Schon der erste Schuss war ein Treffer. Jascha Meine und Dardan Jashari hatten dem Gegner auf der linken Auundszlig;enbahn den Ball abgeluchst und Tarek El-Ali bedient, der sich den gegnerischen Torwart nur noch auszugucken brauchte. Nach dem 1:0 wurde schnell klar, dass die Bezeichnung Torwart funduuml;r Tobias Hellmich nur in Anfunduuml;hrungszeichen gelten konnte, denn der Mann im Kasten der Oldenburger ist eigentlich Stunduuml;rmer und hunduuml;tete nur aufgrund akuten Keeper-Mangels das Tor. Entsprechend unsicher agierte er in viele Situationen.</p><br /><p>Die Gastgeber starteten daraufhin einen wahren Sturmlauf. Nach 14 Minuten legte Tarek El-Ali seinen zweiten Treffer nach, Lennart Brunet hatte ihn mustergunduuml;ltig bedient. Am Freitag war der Wechsel El-Alis zum Landesligisten SV Wilhelmshaven bekannt geworden, den der Offensiv-Mann schon im Winter gern gehabt hundauml;tte.</p><br /><p>Weitere Chancen im ersten Durchgang blieben ungenutzt, wundauml;hrend die Gundauml;ste kaum einmal in die Nundauml;he des Heidmunduuml;hler Tores kamen, wo Mario Popken aushalf.</p><br /><p>Die zweite Halbzeit begann wie die erste, nundauml;mlich mit einem Treffer. Diesmal war es Jascha Meine, der auf Hundouml;he der Strafraumgrenze strundauml;flich allein gelassen wurde und von dort das Tor traf. Zweimal vergab in der Folge Kapitundauml;n Steffen Lunduuml;cht aus aussichtsreicher Position. Auch Henning Fundauml;hnders hatte das Glunduuml;ck an diesem Tag nicht gepachtet. Besser machte es Innenverteidiger Bjundouml;rn Boller, der funduuml;r einen der vielen Eckbundauml;lle mit nach vorne gekommen war. Wieder machte VfL-Torwart Hellmich durch seine Unsicherheit auf sich aufmerksam. Der Ball landete bei Boller, der nur noch einzuschieben brauchte. Zwei Minuten spundauml;ter war Dardan Jashari zur Stelle und verwandelte einen von Rene Nabel getretenen Freistoundszlig; zum 5:0. Dies war schlieundszlig;lich der Endstand, mit dem die kleine Oldenburger Mannschaft noch sehr zufrieden sein konnte. Nur zwei Auswechselspieler hatten Trainer Andreas Siepe zur Verfunduuml;gung gestanden.</p><br /><p>undbdquo;Das war ein leichtes Spiel, das muss man so sagenundldquo;, gab HFC-Trainer Lars Klunduuml;mper zu. undbdquo;Wir haben mit wenig Aufwand viele Tore erzielt und hundauml;tten eigentlich noch ein paar mehr machen munduuml;ssen.'</p><br />

Kathrin Kraft
Kathrin Kraft Sportredaktion, Jeversches Wochenblatt, Wilhelmshavener Zeitung