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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Schortens

Jugendarbeit bleibt großes Sorgenkind

11.03.2008

SILLENSTEDE Das Schützenfest kam zum Schluss: Mit dem Verlauf, aber auch mit der Beteiligung der Schützen und Bürger im vergangenen Jahr war der Schützenverein Sillenstede recht zufrieden. So soll es auch 2008 wieder ein Schützenfest, verbunden mit dem Jugendschützenfest, geben. Bei der Ausrichtung will man alte Traditionen beleben. So war es in Sillenstede seit Jahrzehnten Brauch, das neue Königshaus nach dem Aufmarsch der Schützenkompanie und der Musikzüge vor dem Gemeindebüro der ehemaligen Gemeinde Sillenstede auszurufen.

Ziel der Planungen für die Festfolge vom 18. bis 20. Juli müsse sein, wieder ein Fest in einem finanziell tragbaren Rahmen zu gestalten. Erste Marktgeschäfte wurden vom bisherigen Platzmeister bereits verpflichtet, berichtete Vereinspräsident Matthias Busch. Das eigentliche Fest soll weitgehend in gewohnter Form ablaufen.

Auf der Jahreshauptversammlung der Schützen im Vereinslokal Ohmstede gab es aber auch Kritik: Die Beteiligung sei nicht immer zufriedenstellend. Das große Freizeitangebot führe einfach dazu, dass Vereinsarbeit an Zugkraft verliert, so Busch.

Den neuen Schießwettbewerb um den Stadtkönig hatte der Schützenverein mit dem traditionellen Schießen der Dorfgemeinschaft verbunden. Eine gute Lösung, stellte Sportleiter Bernd Horstmann fest. Die Resonanz war gut. Zuspruch fanden auch die Schießwettbewerbe bis hin zum Schießen um den Vogelkönig. Eine stärkere Resonanz hätte sich Horstmann allerdings bei den Meisterschaften im Verein erhofft. Der Schießstand musste 2007 wegen neuer Vorschriften umgestaltet werden. Bei den Arbeiten fanden sich aber genügen Leute, die mit anpackten.

Sorgen bereitet dem Verein die Jugendarbeit. Es ist seit Jahren ein rückläufiges Interesse bei jungen Leuten an Schützen- wie auch an Traditionsvereinen zu spüren, meint Jugendleiter Harry Franzen. Er befürchtet, dass die Nachwuchsarbeit eines Tages völlig eingestellt werden muss.

Von weiter wachsendem Kostendruck bei allen Vereinsaktivitäten berichtete Rechnungsführer Wolfgang Tammen. Seine sparsame Bewirtschaftung der Vereinsgelder fand viel Zustimmung.

Trotz der Probleme ist die Geselligkeit im Verein nicht zu kurz gekommen, sagte Heinz Badberg vom Festausschuss. Er zeigte sich zufrieden mit der Resonanz.

Das gute Einvernehmen im Verein und das starke Interesse der aktiven Mitglieder an der Vereinsarbeit wurde bei den Neuwahlen deutlich. Als Vorsitzender und Präsident wurde Matthias Busch im Amt bestätigt. Vizepräsident bleibt Reinhard Hahn. Die Aufgaben des Hauptmanns und dritten Vorsitzenden übernahm Hartwig Schröder von Hermann Deichmann, der auf eine Wiederwahl verzichtete.

Stellvertretender Hauptmann ist weiter Harry Franzen. Schriftführer und Stellvertreter sind Wolfgang Tammen und Manfred Ohmstede und Rechnungsführer Wolfgang Tammen und Hans-Georg Dirks. Ebenfalls bestätigt sind Sportleiter Bernd Horstmann sowie Jugendleiter Harry Franzen.

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