Schortens - Die leicht verbesserte Finanzlage der Stadt Schortens darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Stadt nach wie vor rund 12 Millionen Euro Schulden aufgetürmt hat. Daran erinnerten Peter Eggerichs (SPD) und Horst-Dieter Freygang (CDU) jetzt auch der Sitzung des Stadtrates (die NWZ  berichtete) bei der Verabschiedung des Nachtragshaushaltes für 2013.

Dass der Fehlbetrag für das laufende Jahr unter anderem wegen der guten Entwicklung der Gewerbesteuer aber auch wegen Kosteneinsparungen von 1,5 Millionen auf rund 310 000 Euro gesunken ist, sei kein Anlass für neue Begehrlichkeiten und große Sprünge, sagte Eggerichs. „Wenn wir wieder zu Geld kommen sollten, dann müssen zuerst die Schulden abgebaut werden.“

Dass die höheren Gewerbesteuereinnahmen auch ei­ne Folge erhöhter Steuersätze sei, wie Janto Just (BfB) vermutete, wie Bürgermeister Gerhard Böhling zurück: „Die Steuersätze wirken sich erst in folgenden Jahren aus. Die aktuelle Entwicklung sei vor allem Folge einer guten Konjunktur.“