Middelsfähr - Etwa 120 Vereinsmitglieder unterstützen die Arbeit des Vereins Hunderettung-aktiv zurzeit passiv durch Beiträge, berichtet Vorsitzende Sabine Bijnen. Der Verein leistet Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit – auch in Spanien. „Dort besuchen unsere Tierschützerinnen zum Beispiel Schulklassen oder starten Petitionen. Man sieht dort heute Menschen, die ihre Hunde an der Leine Gassi führen. Das war früher nicht der Fall.“
Doch in Corona-Zeiten hat sich die Situation der Hunde in Spanien wieder verschärft. Das Tierheim ihrer Partnerinnen platzt aus allen Nähten. Während der allgemeinen mehrmonatigen Ausgangssperre in Spanien durften Sonja und Carmen ihre Hunde nur unter Aufsicht der Miliz füttern und die Zwinger auf die Schnelle reinigen; ansonsten blieben die Hunde sich selbst überlassen.
Mittlerweile dürfen die beiden Tierschützerinnen ihre Hunde wieder richtig versorgen. „Die zwei leben nur für die Hunderettung. Ich war fünfmal dort und da merke ich erst, wie schön ich es hier habe. Hut ab und meinen vollsten Respekt“, sagt Bijnen.
