Schortens - Bei den Gemeindebürgern Ostiem läuft es wieder rund: Nachdem es etliche Unstimmigkeiten gegeben hatte, hat eine Aussprache bei der Jahreshauptversammlung zur Klärung geführt. Nun soll es mit neuem Schwung ins neue Jahr gehen.

Die Gemeindebürger Ostiem, die im vergangenen Jahr 100-jähriges Bestehen feierten, sind ein überaus reger Verein. Vorsitzender Richard Janßen berichtete von vielen Aktivitäten und lobte das Interesse der Mitglieder, die überall zahlreich dabei waren. Probleme machte nur der Laternenumzug – es fehlte dem Verein mit 204 Mitgliedern und einem Durchschnittsalter von 75 Jahren an tatkräftiger Mithilfe. Dank Zusammenarbeit mit dem CDU-Ortsverband konnte der Umzug dennoch stattfinden und man will auch diesmal zusammenarbeiten.

Nicht richtig rund lief es aber bei den Touren. Die hatten zwar unter dem Dach des Vereins stattgefunden, allerdings war der Vorstand nicht in die Planungen einbezogen. Das soll anders werden. Künftig sollen mehrere Angebote eingeholt werden und diese gemeinsam besprochen werden, um die Ziele festzulegen. Unmut gab es auch bei den Radtouren. Auch dazu wurden deutliche Worte gesprochen, so dass es nun weitergehen kann.

Von diesen Regelungen hatte Richard Janßen auch seine erneute Kandidatur für den Vorsitz abhängig gemacht. Er wurde wiedergewählt. Gerold Rickerts ist für die Kasse verantwortlich und Christa Meins ist Beisitzerin. Geehrt wurde Gerhard Janßen für 50 Jahre Mitgliedschaft.

Bürgermeister Gerhard Böhling berichtete über neue Entwicklungen in der Stadt. Für die Bürgerhaus-Gastronomie gebe es einige Bewerber, so dass es wohl nahtlos weitergehen wird. Im Grön Winkel lebe nun das Verfahren zur Zwangsversteigerung wieder auf, nachdem ein Kauf doch nicht zustande gekommen war. Für die Kramermarktswiese rechnet Böhling mit der Festsetzung des Bebauungsplans im Sommer. Weiterhin stellte er etliche Investitionen vor, vom Hallenbad bis zum Feuerwehrhaus in Sillenstede. Wichtige Botschaft war dabei, dass der Haushalt mit einem kleinen Plus schließen wird.