ROFFHAUSEN - Der Heimatverein Schortens betreut auf dem Gelände des Technologie Centrums Nordwest (TCN) seit zehn Jahren ein liebevoll eingerichtetes Olympia-Museum. Es hält die Erinnerung an die Olympia-Schreibmaschinenwerke in Roffhausen wach. Peter Homfeldt vom Vorstand des Heimatvereins sowie Ina Wiemers und Meike Harms-Janssen vom TCN-Büromanagement geben den Besuchern Einblicke in die Geschichte des Unternehmens von 1903 bis 1993, dessen Weg von Erfurt über Bielefeld nach Roffhausen führte, und zu Spitzenzeiten mehr als 13.000 Mitarbeiter aus der ganzen Region hatte. 'Die gesamte Region wurde durch die Olympia-Werke für Generationen geprägt', erklärten Peter Homfeldt und Heimatvereinsvorsitzender Johannes Peters.
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Der Heimatverein Schortens betreut auf dem Gelände des Technologie Centrums Nordwest (TCN) seit zehn Jahren ein liebevoll eingerichtetes Olympia-Museum. Es hält die Erinnerung an die Olympia-Schreibmaschinenwerke in Roffhausen wach. Peter Homfeldt vom Vorstand des Heimatvereins sowie Ina Wiemers und Meike Harms-Janssen vom TCN-Büromanagement geben den Besuchern Einblicke in die Geschichte des Unternehmens von 1903 bis 1993, dessen Weg von Erfurt über Bielefeld nach Roffhausen führte, und zu Spitzenzeiten mehr als 13000 Mitarbeiter aus der ganzen Region hatte. 'Die gesamte Region wurde durch die Olympia-Werke für Generationen geprägt', erklärten Peter Homfeldt und Heimatvereinsvorsitzender Johannes Peters.
Der frühere Heimatvereinsvorsitzende Alfred Amman, selbst lange Jahre 'Olympianer', gab den Anstoß zum Aufbau des Museums. In den ersten Jahren besuchten jährlich mehr als 500 Gäste die Ausstellung. Der Besuch ist montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr möglich. Eine Anmeldung unter 04421/97840 ist erforderlich. Von der Schülergruppe bis zum Ehemaligentreff waren schon verschiedenste Gäste im Olympia-MuseumZu den ehemaligen Olympianern, die sich noch gut an die schöne Zeit dort erinnern, gehört der 93-jährige Helmut Hoffrogge. Der Sander hat Werkzeugmacher gelernt. Als 60. Mitarbeiter wurde er 1947 in Roffhausen eingestellt, war im Materiallager tätig. Hoffrogge heute noch heute seinen Werksausweis. Helmut Hoffrogge wirkte vergangenes Jahr an einem Film über das Olympia-Museum mit.
Peter Homfeldt, der die Ausstellung pflegt, begann 1953 seine Feinmechanikerlehre und blieb bei den Olympia-Werken bis 1989 als verantwortlicher Produktplaner beschäftigt. Interessierte, die Maschinen oder Dokumente in ihrem Besitz haben, können gerne Kontakt zu ihm aufnehmen. Der Aufbau des Museums wurde von der 'Ja wir'-Stiftung, der Philipp-Orth-Stiftung und der Volksbank Jever eG gefördert.
Peter Homfeldt arbeitet auch gerne einen neuen Museumswart ein, Interessierte können sich bei ihm melden.
