SCHORTENS - Lesetechnik, Textgestaltung und Textverständnis – das waren für die fünf Klassensieger des Mariengymnasiums, die seit den Herbstferien im Rahmen des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels ermittelt wurden, am Montagvormittag die drei wohl wichtigsten Dinge. Denn diese galt es so gut wie möglich herüberzubringen. Für sie ging es schließlich um die wichtige Aufgabe, ihre Schule in der nächsten Runde des Wettbewerbs zu vertreten – und zwar im Duell mit den anderen Schulen im Regionalentscheid auf Kreisebene.

Gewinnen konnte aber nur einer. Eine siebenköpfige Jury, bestehend aus den Deutschlehrern der sechsten Klassen – Ulrich Müller-Kremer, Imke Hellmuth, Kathrin Mönnig, Christian Wiegrebe und Franziska Bartke – sowie Doortje Sabin, Verlagsleiterin vom Jeverschen Wochenblatt, und Buchhändlerin Alice Eckermann wählte aus dem Sechstklässlern den besten Leser aus.

In der ersten Runde stellten die Schüler ein selbst ausgewähltes Buch vor und lasen eine Szene daraus vor. Danach wurde es schwieriger: Jeder von ihnen musste ein paar Seiten aus dem Buch 'Horton Halfpott: oder das teuflische Geheimnis von Schloss Eigenbrötl oder wie sich Lady Luggertucks Korsett lockerte' von von Tom Angeleberger. Ein Buch, das viel Humor, Ironie und Textverständnis erfordert. Letztlich setzte sich Jonas Evers aus der 6a mit einer Szene aus dem Roman 'Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär' souverän gegen seine vier Kontrahentinnen durch – und zwar mit viel Spaß und Begeisterung am Lesen. Dennoch war es eine knappe Entscheidung. Jonas wird nun das Mariengymnasium im Januar im Kreisentscheid in der Anton-Günther-Halle in Oldenburg vertreten. Falls sich Jonas auch dort beweisen kann darf er im März zum Bezirksentscheid fahren und sein Können weiterhin unter Beweis stellen.