SCHORTENS - So treffsicher, so bissig, skurril und zugleich so zwerchfellerschütternd komisch stand schon lange kein Ensemblekabarett mehr auf der Bühne im Bürgerhaus. Das 'Düsseldorfer Kom(m)ödchen' setzte Maßstäbe, vom Publikum gab‘s am Ende frenetischen Beifall.
Die Rahmenhandlung: Vier Eltern angehender Abiturienten kommen in der Schule zusammen, um gemeinsam die Rede zur Schulentlassung vorzubereiten. Da auf einen Nenner zu kommen, ist gar nicht so einfach, denn für Helikopter-Mutter Kati (Meike Kühl), die zum Elterntreff mit einer ganzen Tasche voller Tupperdosen mit Dipps aus dem Thermomix erscheint, erschließt sich die Welt natürlich in komplett anderen Zielen als für 'Macker' Frank (Heiko Seidel), bei dem sich alles um dicke Autos dreht und für den völlig klar ist, wer sein Autohaus später weiterführt. Katis Ehemann Nils (Daniel Graf) stellt sich als 'Weichei' heraus, der großes Interesse an spinnerten Verschwörungsideen hat und Reiner (Martin Maier-Bode), der alternative Gesamtschullehrer, nimmt das alles ganz gelassen und meint, man müsse Kindern Entwicklungsspielraum geben.
