Schortens - Im Klosterpark Oestringfelde, beim Regionalen Umweltzentrum (RUZ) und hinter dem Klostergarten, stehen zwei etwa 1000-jährige Eiben. Damit sie auch weiterhin Besucher des Parks erfreuen, wurden die Bäume nun in Zusammenarbeit des Heimatvereins Schortens und des Vereins Gattersäge mit Zäunen umgeben.
Das Lärchenholz stamme aus dem Klosterpark und sei eine Spende der Stadt Schortens, dessen Baubetriebshof auch die 96 Meter langen Einfriedungen aufstellte, erklärte Michael Kunz, Vorsitzender des Heimatvereins. Er überreichte eine Spende an Horst Janßen, Kassenwart des Vereins Gattersäge, als Dank für das Sägen der Bretter.
Die Idee zur Umzäunung hatten Gisela und Henri Weinbecker, die den Kräutergarten des RUZ pflegen. Das Wurzelwerk sei arg strapaziert gewesen, und der Heimatverein habe sich in den Baumschutz einbringen wollen, so Kunz weiter. Auch die Landfrauen waren bei der kleinen Feier mit von der Partie. Sie möge leben, blühen, wachsen und fruchten, wünschte Hans-Peer Thiemann von der Stadt Schortens der beeindruckenden Eibe am RUZ. Nachdem sie etwas in Form geschnitten und umzäunt wurde, solle sie vorerst nicht mehr für Sämlinge beerntet werden.
Die Grundschüler Fin-Hendrik Eckhoff und Lara-Jolena Neumann trugen kleine Texte auf Platt vor, Johann Rose erinnerte sich an einen Schulausflug anno 1925 in den Klosterpark. Rudi Rabe berichtete aus seiner Schulzeit in Oestringfelde, als es regelmäßig hierher ging.
