Schortens - Eigentlich wäre am dritten Adventswochenende zum zehnten Mal „Wiehnachten bi de Kark“ gefeiert worden. Der Posaunenchor hätte gespielt, die Kindergartenkinder hätten gesungen – hätte, hätte, Lichterkette. Corona machte den Weihnachtsplänen einen Strich durch die Rechnung. Dabei hatten sich die Verantwortlichen um die Gastronomen Petra und Jens Hinrichs schon darauf eingestellt, an zwei Wochenenden zu feiern, um den Besucherstrom zu entzerren.
Einbahnstraßenregelung
Der Landkreis und das Ordnungsamt Schortens gaben grünes Licht für die Pläne einer Einbahnstraßenregelung, die erst 200, dann nur noch 100 Gäste zeitgleich aufs Gelände gelassen hätte. Auf die Sperrung des Klein-Ostiemer-Weges wäre verzichtet worden, sagt Jens Hinrichs. Die Freiwillige Feuerwehr und die Johanniter hätten den Zugang sowie die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert. Beim ersten von drei Treffen der beteiligten Vereine und Verbände für „Wiehnachten bi de Kark“ im Oktober sei das so beschlossen worden. Doch nun habe man sich schweren Herzens zur Absage entschieden.
Nur 14 statt 30 Stände
Ohnehin wäre es ein abgespeckter Weihnachtsmarkt geworden, mit 14 Ständen statt der sonst 30 bis 35 Stände. Zur Eröffnung hätte es keine Ansprachen gegeben. Kinder hätten sich in Reihe aufstellen dürfen, um sich vom maskierten Weihnachtsmann Schlickertüten zu holen.
Als klar war, dass es trotz intensiver Planung durch Corona dieses Jahr kein „Wiehnachten bi de Kark“ geben würde, gab es zahlreiche bedauernde Zuschriften, erklärt Organisatorin Petra Hinrichs. Es bleibt die Hoffnung – auf 2021.
