SCHORTENS - Die Hospiz-Initiative Wilhelmshaven-Friesland bietet in Schortens allen, die nach dem Tod eines vertrauten Menschen Kontakt mit anderen Betroffenen suchen, eine Möglichkeit zum Gedankenaustausch in einem geschützten Rahmen an.
Die Schortenser Gruppe ist eine geschlossene Trauergruppe. Sie trifft sich zweimal im Monat, immer an einem Donnerstag, in der Zeit von 19 bis 21 Uhr. Insgesamt sind acht Treffen vorgesehen.
Die neue Gruppe beginnt jetzt mit ihren ersten Treffen. Begleitet wird diese Gemeinschaft durch die Trauerbegleiterinnen Renate Binkhorst und Gloria Janssen.
Wer Interesse hat, kann sich unter den Nummern melden: Handy der Trauerbegleiterinnen 0157/74212800 oder das Büro der Hospiz-Initiative 04421 / 745258.
'Trauer ist keine Krankheit. Darum gibt es gegen sie auch keine Tabletten, sie kann nicht geheilt werden. Denn Trauer ist ein Prozess, der durchlebt werden muss. Nicht umsonst spricht man in dem Zusammenhang auch von Trauerarbeit', heißt es in einer Mitteilung der Hospiz-Initiative.
Der Weg durch die Trauer sei darum oft harte Arbeit und bedarf viel Kraft und Mut. 'Obwohl der Weg durch die Trauer sehr schmerzhaft sein kann, sollte er dennoch durchschritten werden', raten die Fachleute.
Mit der Trauergruppe möchte die Hospiz-Initiative Wilhelmshaven-Friesland Menschen begleiten und ihnen die Möglichkeit geben, in einer Gruppe mit anderen Menschen zusammen zu kommen, die einen ähnlichen Verlust erlitten haben. 'Die Gemeinschaft mit gleich Betroffenen kann helfen, die Trauer zu bewältigen und im Leben wieder nach vorn zu schauen', teilte Norbert Stieglitz für die Initiative mit.
