SCHORTENS/OBN - 100 000 Euro groß ist der Jahresetat für das Schortenser Stadtmarketing. „Zu viel Geld für Brot und Spiele“, findet Peter Eggerichs (SPD) und forderte im Ausschuss für Kultur- und Tourismus mit Blick auf die Ausgaben von 23 000 Euro zur Förderung von Veranstaltungen wie Frühlings- und Oktoberfest mehr Willen zum Sparen. 70 000 Euro Gesamtkosten seien ausreichend, so Eggerichs. Auch bei Helena Kathmann (CDU), Ingrid Schneider (Grüne) und Heinz Knefelkamp (BfB) stieß der Etat auf Kritik.
Das Geld wird u. a. für Anzeigen, Plakate und Internetauftritt (20 000 Euro), die Bewerbung als „staatlich anerkannter Erholungsort“ (12 000 Euro) und auch für die Umsetzung des Klosterpark-Konzeptes (7000 Euro) benötigt. Die Leiterin des Stadtmarketing, Heide Schröder-Ward, verteidigte den Entwurf. Die Entscheidung darüber wurde vertagt, Schröder-Ward soll das Konzept überarbeiten.
