Schortens - In der Grundschule Heidmühle wird’s teuer, denn hier herrscht Platzmangel. Bei einer Besichtigung der Schule vor etlichen Monaten mit dem alten Rat waren eine Reihe von Problemen festgestellt worden.

Da nach der Wahl etliche neue Ratsmitglieder in den Gremien vertreten sind, fällt es allerdings nicht leicht, jetzt vernünftige Lösungen zu finden. Dennoch wurden vergangene Woche Donnerstag im Ausschuss für Schule, Jugend und Sport gute Grundlagen für eine zielführende und effiziente Arbeit gelegt.

So wurde von mehreren Ratsvertretern vorgeschlagen, eine Besichtigung aller sieben Schulen vorzunehmen, die in der Trägerschaft der Stadt Schortens liegen, um sich überhaupt ein Bild machen zu können. Im Anschluss sollen die Investitionsbedarfe festgestellt werden. Das Vorhaben werde zwei komplette Tage in Anspruch nehmen, mutmaßte Bürgermeister Gerhard Böhling, der nun dafür sorgen will, dass die Bereisung möglichst noch in diesem Jahr erfolgt.

Zur Situation in der Grundschule Heidmühle berichtete Anja Müller aus der Verwaltung von kostenintensiven Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten. Zwei Varianten wurden für eine Erweiterung um zwei Klassenräume erarbeitet, die sich auf 475 000 Euro beziehungsweise auf 555 000 Euro belaufen.

Zugleich muss sich die Situation im Eingangsbereich verändern, der nicht barrierefrei ist. Die Elektrik ist veraltet, die Sanitäranlage für die Lehrer ebenso, es fehlt ein Erste-Hilfe-Raum und der Computerraum wird als Besprechungszimmer genutzt, weil kein anderer Raum zur Verfügung steht.