Schortens/Sande - Restaurants und Hotels dürfen unter strengen Maßnahmen wieder öffnen. Diskotheken, Bars und Clubs müssen nach der neuen Verordnung des Landes Niedersachsen vom 9. Mai geschlossen bleiben.
Für Jens und Petra Hinrichs, Inhaber der Diskothek „Nachtschicht“ in Schortens, bleibt die Situation damit schwierig. Wann sie öffnen dürfen, das ist vollkommen unklar. „Das ist eigentlich ein Berufsverbot für uns“, sagt Jens Hinrichs. Dabei gebe es Wege, wie eine Öffnung möglich wäre.
„Wir wissen nicht, woran wir sind“
Ähnlich ist die Situation bei Manfred Krüger. Ihm gehört das „Twister Dance“ in Sande sowie zwei Clubs in Georgsheil und Cloppenburg. Er hat ebenfalls Soforthilfe bekommen. „Zwei, vielleicht drei Monate können wir ohne Einnahmen durchhalten, aber dann wird es eng.“ 35 Mitarbeiter beschäftigt er in Sande. Sie müssen jetzt zu Hause bleiben.
Livestream als Ersatz?
Die Betreiber einbinden
Zwar hat sich die Regierung darauf geeinigt, die Mehrwertsteuer für Speisen von 19 auf 7 Prozent zu senken – eine lange geäußerte Forderung der Dehoga. Aber das gilt nur für Speisen. Schlecht für einen Gastronomen, der seinen Umsatz durch Getränke macht. Und: Was nützt dies, wenn er nichts verkaufen kann?
