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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Schortens

Wie die evangelische Gemeinde Schortens Kontakt zu den Menschen hält: Gott ist auch nicht immer online

03.03.2021

Schortens Große Banner mit Bibelversen, die Hoffnung und Freude vermitteln sollen: Die ev. Kirchengemeinde Schortens will damit zeigen, dass sie noch da ist. Die Banner hängen vor der St. Stephanus-Kirche, an der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche und der Gustav-Adolph-Kirche in Roffhausen.

Kontakt zu halten ist in Corona-Zeiten gar nicht so leicht, haben die Pastoren David Seibel, Klaus Illgen und Jan-Christian Buchwitz festgestellt: Zwar können Gottesdienste unter Corona-Regeln stattfinden, doch viele Gemeindemitglieder bleiben lieber fern.

So dürfen zwar in St. Stephanus 50 Besucher, in der Bonhoeffer-Kirche 27 und in Roffhausen 31 am Gottesdienst teilnehmen, doch meist kommen deutlich weniger.

Online erreicht nicht alle

Auch die Online-Impulse – aufgezeichnete Gottesdienste oder Denkanstöße – kommen nicht bei allen an. „Wir möchten aber auch diese Menschen erreichen; mit den Bannern wollen wir deshalb ein Zeichen setzen und als Kirche im Bewusstsein bleiben“, erklärt David Seibel.

Die Zitate auf den Bannern wurden von Konfirmanden, von Jugendgruppen und von der Kirchengemeinde ausgewählt. In den kommenden Wochen werden sie durchgetauscht, später sollen sie auch noch in Gärten hängen. Ergänzend sind vor den Kirchenportalen Leinen mit Hoffnungsbotschaften zum Mitnehmen zu finden.

Es sei eine Herausforderung, Kontakte zu halten. „Wir arbeiten mit vielen Ehrenamtlichen daran, neue Kontakte zu knüpfen ist aber nahezu unmöglich“, berichtet Klaus Illgen. Statt eines gemütlichen Abends mit allen Mitarbeitern und Ehrenamtlichen wurden rund 90 Tüten gepackt und von den Pastoren an die Haustüren gebracht. Mit einem Windlicht, Salz und Honig wurde symbolisch für die Arbeit gedankt.

Keine Lust auf Zoom

Per Video-Konferenz findet auch der Konfirmandenunterricht derzeit statt. „Es ist aber spürbar, dass die Konfis nicht mehr so viel Lust auf Zoom haben. Das ist auch der Situation an den Schulen geschuldet“, berichtet Klaus Illgen.

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