Sillenstede - Die Sporthalle in Sillenstede ist das Sorgenkind im Dorf. Und so war das beherrschende Thema auf der Jahreshauptversammlung der Dorfgemeinschaft auch die ersehnte Sanierung der Halle.
Grundschulleiterin Claudia Bonkowske stellte den Sporthallenarbeitskreis vor, der sich aus Vertretern von Schule, Kindergarten, TuS Sillenstede und Dorfgemeinschaft zusammensetzt, dem aber bisher ein Teilnehmer von Seiten der Stadt fehlt. Die vom Rat beschlossene Sanierung soll nach den Sommerferien beginnen, der Bauantrag sei aber noch nicht gestellt. In der Aussprache wurden große Bedenken hinsichtlich einer zielführenden Sanierung der Halle deutlich. Als Hauptproblem wurden mangelnde Transparenz und unzureichende Kommunikation der Stadt mit den Nutzern angeführt. So haben die mittlerweile dem Arbeitskreis vorliegenden Bauzeichnungen bereits Fehlplanungen gezeigt, wie Manfred Haase vom TuS berichtete: „Da endet dann der Notausgang plötzlich im Gitterzaun des Bolzplatzes.“
Jan Bölts, 1. Vorsitzender der Dorfgemeinschaft, fasste es in deutlichen Worten zusammen. „Wir haben Angst, dass es schlecht läuft, weil uns das unsere Erfahrungen gelehrt haben.“
Ratsherr Maximilian Striegl berichtete, dass die CDU für den nächsten Ausschuss für Schule, Jugend und Sport um die Antworten auf wesentliche Fragen gebeten hat, insbesondere zur Zusammenarbeit mit den Hallennutzern und welche ihrer Anliegen berücksichtigt werden können. Außerdem die Frage nach einem Zeitplan für die Sanierung sowie nach alternativen Standorten während der Bauzeit für die Nutzer.
Grund zur Freude gab auch der Ausblick des TuS Sillenstede auf ihren am 12. März geplanten „Hüttenzauber“, bei dem endlich wieder Spiel und Spaß auf dem Sportplatz einkehren sollen.
Die Feuerwehr kündigte an, wieder ein Osterfeuer zu veranstalten, sollte die Genehmigung dafür kommen.
Die Karnevalsjecken sind dagegen erneut ausgebremst. Neben einer kleinen Ausführung des Altweiberlaufes wird nur das Besenwerfen der Meister und Gesellen am kommenden Dienstag stattfinden.
