Schortens - Voraussichtlich erst Ende 2016 wird Schortens’ Gleichstellungsbeauftragte Julia Ingensiep aus der Elternzeit an ihren Arbeitsplatz im Rathaus zurückkehren. Wie berichtet, hat mittlerweile Tanja Stamer aus dem Bürgerservice Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten übernommen. Doch die Interimslösung genügt der SPD/FDP-Gruppe im Schortenser Rat nicht: In einem Schreiben an Bürgermeister Gerhard Böhling hat die Gruppe jetzt beantragt, die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten für die Dauer der Elternzeit der Stelleninhaberin zeitlich befristet wieder zu besetzen. Die SPD/FDP will die Stelle möglichst bald ausschreiben lassen.
„Die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten ist uns zu wichtig, als dass diese Arbeit ruhen sollte“, so Gruppensprecher Udo Borkenstein. Besonders die Koordinierung der Tätigkeiten der Schortenser Integrationslotsen, insbesondere unter Berücksichtigung der noch zu erwartenden 85 neuen Asylbewerber, bedürfe einer kontinuierlichen Betreuung. Darüber hinaus ruhe zurzeit auch die Arbeit in allen anderen Tätigkeitsfeldern der Gleichstellungsbeauftragten, so Borkenstein. Laut SPD/FDP entstehen der Stadt durch die Elternzeit keine Kosten.
