UPJEVER - Seit nicht ganz zwei Jahren besteht die Initiative 'Gelbes Band' der Gerberding Stiftung aus Holzminden, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Soldaten im Einsatz ein dauerhaft sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit den Familien und allen Bürgern in der Heimat zu vermitteln. Eben kein freundliches Desinteresse, sondern menschliche Zuwendung.
Im Oktober 2010 wurde die Idee anlässlich der Verlegung der Holzmindener Pioniere nach Afghanistan geboren, und seitdem sind mehr als 2500 Meter gelbes Band von fast 45 000 Menschen unterschrieben worden. Jede Unterschrift ein Zeichen des Respekts und der Anerkennung für die Strapazen eines Einsatzes, nahezu immer ergänzt mit lieben Grüßen und mit persönlichen Empfindungen des Unterzeichners.
Der 'Tag der Niedersachsen 2011' in Aurich war eine solche Gelegenheit, die Verbundenheit zu den Soldaten so zu dokumentieren. Und die Soldaten des Objektschutzregiments der Luftwaffe aus Upjever nahmen die 60 Meter Band von dort als Symbol der Unterstützung gerne mit in ihren Einsatz nach Afghanistan. Jetzt, nachdem der letzte Soldat des damaligen Kontingents unversehrt aus Mazar el Sharif zurückgekehrt ist, nahm der Kommandeur Oberst Harald Schulz diese Gelegenheit zum Anlass, sich bei der Initiatorin der Stiftung, Kirsten Gerberding, nochmals zu bedanken. Seine Soldaten hätten mit großer Dankbarkeit dieses Symbol der Verbundenheit geschätzt und die dahinter stehende Idee bei der Belastung durch den Einsatz als wohltuend empfunden.
Der Kommandeur des Landeskommandos Niedersachsen, Oberst Ulrich Tebbel, will Anfang Juli dem Landtagspräsidenten Hermann Dinkla, der seinerzeit die Soldaten in den Einsatz verabschiedete, den Dank der Soldaten aus Schortens übermitteln. Dann sollen die 'Gelben Bänder' als Zeichen der gesunden Rückkehr aus Afghanistan im Landtag Niedersachsens ausgelegt werden. So schließt sich der Kreis. Langfristig soll das 'Gelbe Band der Verbundenheit' bei den Objektschützern als Erinnerung an einen gelungenen Einsatz in Afghanistan aufbewahrt werden.
