Wilhelmshaven - Umweltprojekte haben eine lange Tradition an der Integrierten Gesamtschule Wilhelmshaven. Vieles ist selbstverständlicher Alltag wie die Arbeit der Umweltmanager, die Benutzung von Recyclingpapier in der Druckerei, ein Wasserspender für Schüler in der Mensa und Kaffee aus fairem Handel für die Lehrer. Dass es aber immer noch Verbesserungen gibt, zeigen die Bewerbungen der Schule um das Zertifikat Umweltschule in Europa.
Während des Projektzeitraums 2010 bis 2012 wurde die IGS energetisch saniert, was ein Umdenken im Konzept der Energieeinsparung mit sich brachte. Zunächst war für die Schule der Vorgang der Sanierung selbst, der Vergleich von Ist-Zustand und Planung wichtig. Einige Schüler bildeten sich zu „Energieführern“ fort, die jetzt auch im Rahmen der „Energiewelten in Schulen“ Schulklassen die Erfolge der Baumaßnahmen zeigen.
Ein zweiter Arbeitsschwerpunkt betrifft das pädagogische und didaktische Konzept. 15 Schülerfirmen der Jahrgänge 9 und 10 nahmen ihre Arbeit auf, zwei wurden als nachhaltige Schülerfirmen zertifiziert.
Auch für den Projektzeitraum 2012 bis 2014 wird die IGS sich um das Zertifikat „Umweltschule in Europa“ bemühen. Vor allem die Mülltrennung ist dann Thema.
