Von Jürgen Westerhoff
Frage:
Professor Janiesch, der Botanische Garten Oldenburg wird in diesem Jahr 125 Jahre alt. Was macht den besonderen Reiz der Anlage aus?Janiesch:
Der ursprüngliche „Übungsgarten für Obst- und Gemüseanbau“ des Großherzoglichen Schulseminars dient mit seiner jetzigen Fläche von 3,7 Hektar am Oldenburger Philosophenweg zum einen der Forschung und Lehre und ist gleichzeitig ein wunderbares Schaufenster der Universität sowie eine außerordentlich beliebte Erholungsstätte. Besonderheiten sind das 1967 künstlich angelegte Hochmoor, das seit einem Jahr bestehende Tropenhaus, aber auch das Alpinum, der Arzneigarten, das Mittelmeerrevier und der Bauerngarten.Frage:
Sie sind eigentlich seit vergangenem Jahr im Ruhestand, setzen Ihre Arbeit aber als kommissarischer Leiter fort. Wie lange werden Sie noch im Einsatz sein?Janiesch:
Einer meiner Vorgänger war fast 80, als er aus dem Amt ging – so lange werde ich mit Sicherheit nicht tätig sein. Im Ernst: Ich gehe davon aus, dass es im Sommer einen neuen Direktor geben wird. Ich habe mich aber gern um die Ausrichtung der Geburtstagsfeiern gekümmert.Frage:
Für das Jubiläum haben Sie ein umfangreiches und attraktives Programm zusammengestellt . . .Janiesch:
Ja, das wird bestimmt ein schönes Fest. Wir suchen allerdings noch nach alten Fotos der Garten-Besucher. In vielen Oldenburger Fotoalben sind entsprechende Bilder. Wir würden uns freuen, wenn sie uns zur Verfügung gestellt würden.thema: Forschung, Lehre und Erholung
Prof. Dr. Peter Janiesch, Direktor des
Botanischen Gartens in Oldenburg
