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Begegnung mit Biologie lebendig gestalten

THOMAS HELLMOLD

Frage:

Herr Dr. Janiesch, am 17. April eröffnen Sie eine „grüne Schule“ im Botanischen Garten. Was muss man sich darunter vorstellen?

Janiesch:

Das ist ein früher anderweitig genutztes Gebäude im Mittelteil unseres Gartens, in dem Schüler und Studierende außerhalb von Schule und Universität für eine nachhaltige Entwicklung lernen und forschen können. Mit Hilfe von vielen Sponsoren ist es uns gelungen, das alte Werkstattgebäude zu sanieren und zu einer grünen Schule umzubauen. Unser Ziel ist es, in der grünen Schule biologische Zusammenhänge lebendig zu vermitteln. Der Botanische Garten arbeitet dabei mit der Didaktik der Biologie an der Universität Oldenburg eng zusammen.

Frage:

Wie sieht die grüne Schule denn von innen aus?

Janiesch:

Im Grunde genommen wie ein Klassenraum einer normalen Schule, aber in einer wunderschönen direkten Beziehung zur Natur. Wir haben Platz für 25 bis 30 Kinder oder andere Teilnehmer. Unser Raum bietet die Möglichkeit zum Exprimentieren und Beobachten. Er ermöglicht einen interessanten praktischen Biologieunterricht. In dem laborähnlichen Raum ist es möglich, Naturheilmittel mit Pflanzen aus dem Arzneigarten herzustellen. Man kann also sagen, dass die grüne Schule eine Begegnung mit Pflanzen ermöglicht, die nicht in den normalen Klassen- oder Seminarraum genommen werden können.

Frage:

Haben sich schon Schulklassen bei der grünen Schule angemeldet?

Janiesch:

Wir hatten schon einen Probelauf im vergangenen Jahr. Daran haben sich rund 500 Schülerinnen und Schüler beteiligt. Nach der offiziellen Eröffnung werden es wesentlich mehr sein, denke ich.

www.botgarten.uni-oldenburg.de

thema: Grüne Schule

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