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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Kitas In Corona-Zeiten: Kinderärzte fürchten Ansturm der „Schnupfnasen“

27.07.2020

Berlin Eltern kleiner Kinder müssen da jeden Herbst und Winter durch: Der Nachwuchs hustet und schnieft, kann aber meist weiter in die Kita. Nur wenn es zu schlimm wird, muss zu Hause auskuriert werden. Jetzt, wo nach langem Notbetrieb in den Kitas auf Regelbetrieb umgeschaltet wird und die Erkältungszeit bald wieder losgeht, fragen sich Eltern und Erzieher: Wie soll das mit der Schnupfnase in Corona-Zeiten gehen?

So unterschiedlich regeln die Länder das

Aktuell werden Krankheitsfälle in Kitas von den Bundesländern ganz unterschiedlich gehandhabt.

In Bayern gilt beispielsweise noch bis Ende August, dass Kinder schon bei kleinsten Erkältungssymptomen von der Betreuung ausgeschlossen sind – außer sie können einen negativen Corona-Test vorweisen.

In Niedersachsen etwa dürfen Eltern ihre Kinder auch trotz Schnupfnase in die Kita bringen.

Die Kinderärzte in Deutschland stellen sich bereits auf eine Belastungsprobe ein. „Wir befürchten in der Tat, dass es ab dem Herbst zu einem Ansturm auf unsere Praxen kommen wird“, sagte der Präsident des Berufsverbandes, Thomas Fischbach.

In der Infektzeit sei man auch so jedes Jahr gut beschäftigt. „Wenn jetzt aber – oft ausgehend von den Kitas und Schulen – zusätzlich noch Kinder geschickt werden, bei denen jede Schnupfnase als Hinweis auf Covid-19 gesehen wird, und ein Test verlangt wird, dann werden wir dies nicht bewältigen können.“

Fischbach fordert, dass Eltern bei kleinen Infekten ihre Kinder mehrere Tage auch ohne Attest des Arztes zu Hause behalten und gesund pflegen können sollten. „Hierzu bedarf es aber endlich einer großzügigen Karenztagregelung für die betreuenden Eltern, die ohnehin teilweise bereits um ihre Jobs fürchten müssen.“ Die Angst vor Fehltagen ist bei Alleinerziehenden besonders groß.

Aber auch beim Kitapersonal herrscht Verunsicherung, wann denn nun Kinder angenommen oder nach Hause geschickt werden sollen. Die Politik müsse „klare, praktikable und verhältnismäßige Handreichungen entwickeln, wie aufgrund welcher Symptomatik gehandelt werden muss“, sagt die Bundesvorsitzende des Deutschen Kitaverbands, Waltraud Weegmann.

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