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Bewerbungen für Studienplätze noch einmal nach altem Verfahren

Hartmut Kern

FRAGE:

Frau Bolte-Steiner, der Start des dialogorientierten Zulassungsverfahrens an niedersächsischen Hochschule wurde kurzfristig verschoben. Gibt es da an der Jade Hochschule Probleme?

BOLTE-STEINER

: Wir können ohne Schwierigkeiten auf unsere bisherigen Rechner-Programme zurückgreifen und unsere bewährte Bewerber-Plattform im Internet für Anmeldungen zum Wintersemester sofort freischalten. Wir waren aber vorbereitet und hätten die Anmeldungen auch nach dem neuen Verfahren annehmen können.

FRAGE:

Was hätte sich mit dem geplanten neuen Verfahren schon jetzt geändert?

BOLTE-STEINER

: Ziel des dialogorientierten Verfahrens ist es, dass sich Bewerber über eine Plattform für bis zu zwölf unterschiedliche Studiengänge bewerben können. Bisher haben sich die Studieninteressierten an jeder Hochschule einzeln bewerben müssen.

FRAGE:

Was waren die Folgen für die Hochschulen?

BOLTE-STEINER

: Viele Bewerbungen mussten bearbeitet werden und nicht jeder Bewerber hat schließlich den Studienplatz angenommen, so dass in den Nachrückverfahren nicht mehr alle Studienplätze zufriedenstellend vergeben werden konnten.

FRAGE:

Warum kommt das neue Verfahren erst später?

BOLTE-STEINER

: Es fehlen eigentlich nur einige wenige Programmelemente, die noch nicht hundertprozentig funktionieren. Für die jungen Menschen hängt am Studienplatz eine Menge und wenn es da jetzt beim doppelten Abiturjahrgang Probleme geben würde, ginge das zu ihren Lasten. Deshalb ist die Verschiebung sicherlich eine gute und kluge Entscheidung für die Studienbewerber.

FRAGE:

Welche Vorteile sehen Sie in dem neuen Verfahren?

BOLTE-STEINER

: Im neuen Verfahren werden die Studienplätze einheitlich und koordiniert bundesweit verteilt. Die Hochschule haben eine wesentlich bessere Übersicht über die Zahl der freien Plätze. Auch ist eine frühe Verbindlichkeit für alle gegeben.

Petra Bolte-Steiner

ist Leiterin des Bereiches studentische Angelegenheiten an der Jade Hochschule. Die 54-jährige Diplom-Betriebswirtin ist seit Anfang 2010 am Standort Wilhelmshaven tätig und arbeitete zuvor im gleichen Aufgabenbereich an der Universität Bremen.
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