BRAUNSCHWEIG - Der Weg für die geplante Super-Uni NTH ist frei: Die Präsidenten der drei beteiligten Universitäten haben sich in einem von Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) moderierten Gespräch geeinigt. „Das Gesetz soll schnell eingebracht werden und zwar so, wie der Entwurf jetzt auf dem Tisch liegt“, sagte der Präsident der TU Braunschweig, Jürgen Hesselbach.
Er rechne damit, dass die Niedersächsische Technische Hochschule (NTH) wie geplant am 1. Januar 2009 an den Start gehen werde. Der Präsident der Uni Hannover, Erich Barke, hatte zuvor durch Kritik an dem Gesetzentwurf für Irritationen gesorgt. Stratmann stellte daraufhin das Thema im Kabinett zurück.
Mit dem beispiellosen Zusammenschluss wollen die Technischen Fakultäten der Universität Hannover, der TU Braunschweig und der TU Clausthal ihre Stärken bündeln, um national und international in der Forschung in der Ersten Liga mitzuspielen. Die NTH soll ein Dachverband mit dem Status einer eigenen Universität werden.
Barke hatte kritisiert, dass der Sitz der NTH künftig im Zwei-Jahres-Rhythmus rotieren soll und für Hannover als Standort plädiert. Damit konnte er sich allerdings nicht durchsetzen.
