BRAUNSCHWEIG/OLDENBURG - Niedersächsische Gymnasien und Gesamtschulen sollen nach Ansicht von Elternvertretern selber darüber entscheiden können, ob sie das Abitur nach sieben oder acht Jahren wollen. Mit diesem Ziel hätten Elternschaften aus Hannover, Göttingen, Oldenburg und Braunschweig ein Volksbegehren auf den Weg gebracht, sagte die Vorsitzende des Braunschweiger Stadtelternrats, Regina de Rose am Wochenende.

Gegen die Verkürzung der Schulzeit für Abiturienten von 13 auf 12 Jahre gibt es Widerstand, vor allem weil Eltern eine Überlastung ihrer Kinder befürchten.

Ein weiteres Ziel des Volksbegehrens ist es, die Gründung von Integrierten Gesamtschulen (IGS) zu erleichtern. Mindestens 25 000 Unterschriften müssen binnen sechs Monaten zusammenkommen, damit das Begehren zugelassen wird. Insgesamt müssen nach einem weiteren halben Jahr 600 000 Unterschriften vorliegen, um den Entwurf bei der Landesregierung einzureichen.