Bremen - Die private Jacobs University in Bremen schreibt seit Jahren tiefrote Zahlen. 2012 schloss die Elite-Hochschule mit einem Jahresfehlbetrag von 32,3 Millionen Euro (Vorjahr 22,9 Mio) ab. Knapp 10 Millionen Euro entfielen davon auf Rückstellungen und Wertberichtigungen von Studierendendarlehen, sagte der Präsident der Hochschule, Prof. Heinz-Otto Peitgen, am Donnerstag bei der Vorlage des Jahresabschlusses. Der Fehlbetrag sei aus Eigenkapital ausgeglichen worden. „Eine Finanzkrise der Uni ist nicht gegeben.“
Bis 2017 muss die Hochschule gemäß eines trilateralen Vertrags mit der Jacobs Foundation und dem Bremer Senat einen ausgeglichenen Haushalt aufstellen. Bis dahin fließen 81 Millionen Euro von Jacobs und 15 Millionen Euro vom Land Bremen. Ab 2018 zahlt die Jacobs Foundation 10 Jahre lang jährlich 10 Millionen Schweizer Franken (gut 8,1 Millionen Euro).
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag in der NWZ.
