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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung Bildung

Cloppenburger Hospital braucht keine neuen Kredite

07.02.2014

Cloppenburg Das in finanzielle Schwierigkeiten geratene St.-Josefs-Hospital in Cloppenburg braucht keine neuen Kredite, um den Sanierungsplan bis 2016 umsetzen zu können. Damit reagierte die Krankenhaus-Führung am Donnerstag auf entsprechende Vermutungen aus Teilen der Belegschaft. Betriebsbedingte Kündigungen wolle man auch über den 30. Juni 2016 hinaus vermeiden. Bis dahin gibt es eine entsprechende vertragliche Vereinbarung mit der Belegschaft, die dafür auf tarifliche Lohnsteigerungen verzichtet, die über ein Prozent hinausgehen.

Wie berichtet, haben sich die Katholischen Kliniken Oldenburger Münsterland (KKOM) zum 1. Januar 2014 endgültig aufgelöst. Nach dem Ausscheiden von Löningen aus dem Verbund und der Schließung des Emsteker Krankenhauses sind nun die Hospitäler in Vechta und Cloppenburg wieder rechtlich und wirtschaftlich eigenständige Unternehmen.

Um im Wettbewerb um den Patienten besser aufgestellt zu sein, wird nun noch eine so genannte invasive Kardiologie mit einem Herzkatheter-Messplatz aufgebaut – ein Fachmann auf diesem Gebiet ist Dr. Rainer Grove, der ab dem 1. April als Chefarzt die Kardiologie leiten wird. Der bisherige Chefarzt Dr. Aloys Klaus (61) wird auf eigenen Wunsch vorzeitig in den Ruhestand gehen.

Dagegen hat die Orthopädie auch mehr als ein Jahr nach dem Wechsel von Dr. Jörg Ohnsorge nach München noch keinen neuen Chefarzt. Dr. Matthias Wiese wird nicht – wie geplant – am 1. Februar von der Viktoria-Klinik Bochum nach Cloppenburg wechseln. Es soll Probleme mit der Vertragsauflösung gegeben haben.

Dagegen befinden sich die Umbaupläne offenbar auf einem guten Weg, so Geschäftsführer Michael gr. Hackmann. Das 28,5 Millionen Euro teure Vorhaben wird als ein zentraler Baustein des Sanierungsplans angesehen.

Cloppenburgs Ärztlicher Direktor Professor Dr. Joachim Schrader, der über eine Kooperation mit dem Klinikum Oldenburg an der European Medical School (EMS) für Forschung und Lehre im Bereich Nephrologie zuständig ist, will den Ärztenachwuchs künftig verstärkt von der EMS akquirieren. 90 Prozent der Studenten wollten nach ihrem Abschluss im Umfeld der Universität bleiben, begründete Schrader. Dieser hatte im Übrigen vor einiger Zeit ein Wechselangebot vom St.-Josefs-Hospital an das Klinikum Oldenburg abgelehnt.


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Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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