DELMENHORST - DELMENHORST/LO - Zum zweiten Mal hat am Dienstag das „France Mobil“ am Max-Planck-Gymnasium Station gemacht. Zwei Klassen erhielten auf diese Weise Gelegenheit, sich über Sprache und Kultur des Nachbarlandes auf ungewöhnlich lebendige Art und Weise zu informieren. Den beteiligten Schülerinnen und Schülern machte die lockere Art des Unterrichts ganz offenkundig sehr viel Spaß. Den Kontakt hatte Studienrat Michael Heuer hergestellt.

Die Siebtklässler, die gestern in der zweiten Stunde auf Entdeckungstour durchs Französische gingen, lernten ganz spielerisch Grundformen der Konversation, sowohl sprachlich als auch förmlich. Als Dozentin war eine junge Französin zu Gast, Stipendiatin der Robert-Bosch- Stiftung. Die Französische Botschaft in der Bundesrepublik hatte für eine besondere didaktische Schulung gesorgt, um mit dem France Mobil auf Reisen durch deutsche Lande gehen zu können.

Neben dem France Mobile gibt es parallel auch „DeutschMobile“, die durch Frankreich touren, um das Interesse am Nachbarland und dessen Sprache zu wecken.

Zum Auftakt waren im Dezember 2000 vier DeutschMobile auf die Reise geschickt worden. Wegen der überzeugenden Resultate wurde die Flotte um zwei weitere Autos ergänzt. Während in ganz Frankreich im Schuljahr 2001/2002 die Wahl der deutschen Sprache als erste oder zweite Fremdsprache leicht zurückging, gab es in den Klassen, die Besuch von einem DeutschMobil erhalten hatten, einen Zuwachs um 25 Prozent.

Zwar sind deutsche Schüler dem Französischen gegenüber aufgeschlossener, aber dennoch ist die Fremdsprachenwahl noch ausbaufähig. Aus diesem Grund sind mit Unterstützung der Robert- Bosch-Stiftung insgesamt 13 France Mobile unterwegs. Mehr Infos unter

www.francemobil.de