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HANSE-WISSENSCHAFTSKOLLEG Elite-Forscher wollen Elfenbeinturm verlassen

JÜRGEN WESTERHOFF

DELMENHORST - Fast ein Jahr ist Professor Reto Weiler Rektor des Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst – und er strahlt voller Begeisterung, wenn er bei der Vorlage seines ersten Jahresberichtes von seiner Aufgabe in der „faszinierenden Denkfabrik“ berichtet.

„Hier bieten wir unseren Gast-Wissenschaftlern sowohl den Schutz als auch den Freiraum, den das Denken benötigt“, erläutert Weiler und ergänzt: „Die Magie dieses wunderbaren Raums mit der einmaligen Architektur fördert außerdem in besonderer Weise die fächerübergreifende Zusammenarbeit der hochspezialisierten Forscher.“ Das hilft den einzelnen Forschern beim Blick über den eigenen Tellerrand.

Zentrale Forschungsbereiche des vergangenen Jahres waren die Meeres- und Klimafragen, die Neuro- und Kognitionswissenschaften sowie Sozialwissenschaften und Materialwissenschaften.

Besonders wichtig ist dem Schweizer Neurobiologen Weiler, dass im Hanse-Wissenschaftskolleg, das eng mit den Universitäten Oldenburg und Bremen zusammenarbeitet, nicht nur Elite gefördert wird, sondern gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die Elite-Forscher nicht im Elfenbeinturm bleiben, sondern die Öffentlichkeit an ihrer Arbeit teilhaben lassen.

Neu im Institut ist außerdem, dass künftig auch Künstler im Delmenhorster Kolleg eine Heimat auf Zeit erhalten können. Dies soll einen innovativen Austausch zwischen Wissenschaft und Kunst ermöglichen.

www.h--w-k.de

Ein Magischer

Ort zum Denken

41 Wissenschaftler

aus 16 Ländern haben im vergangenen Jahr im Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK) in Delmenhorst als sogenannte Fellows gelebt und geforscht. 22 Appartements stehen in der „Denkfabrik“ zur Verfügung. Die Gäste bleiben zwischen drei und zehn Monaten. Beliebt ist das HWK wegen seiner besonderen Atmosphäre als „magischer Raum“, der den Dialog über die herkömmlichen Wissenschaftsgrenzen hinweg fördert.
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